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Heute am 5 Dezember ist Tag des Ehrenamtes

Bildschreibung: Ein Jungerfeuerwehrmann der einen Schlauch in der Hand hält.
Foto: ©Michael Schwarzenberger

Der Tag des Ehrenamtes ist jedes Jahr am 5 Dezember. Der Tag wurde 1985 von der UN mit Wirkung 1986 beschlossen. Die Bundesrepublik Deutschland verleiht an diesem Tag Vedienstorden an besonders engagierte Personen. 

In Pressemitteilung der Malteser zum Ehrenamt heißt es: 

Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Malteser unter jungen Menschen kann sich mehr als jeder Zweite vorstellen, sich ehrenamtlich zu engagieren - jeder Fünfte ist es bereits - und es hakt oft nur an einer Kleinigkeit. Überraschende Ergebnisse zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember.

Zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember veröffentlichen die Malteser eine Umfrage unter 16- bis 30-Jährigen, die Erfreuliches zutage fördert. Um das Ehrenamt steht es gut - und die Bereitschaft ist da. Dazu Georg Khevenhüller, ehrenamtlicher Präsident der Malteser: "Das zeigt, wo wir ansetzen müssen, um jungen Menschen ein Engagement zu ermöglichen. Je nach Ansatz müssen Ehrenamtsorganisationen, Arbeitgeber, Tarifpartner oder die Gesellschaft Bedingungen schaffen, unter denen sich ein Ehrenamt positiv entwickeln kann. Wir als Malteser nehmen ernst, dass viele Interessierte sich konkrete Unterstützung wünschen. Wie bieten an, sich auch erstmal nur probeweise oder in Projektform einzubringen und wir beraten je nach individuellen Lebensumständen." 

Denn als hinderlich erweist sich oft fehlende Zeit und mangelnde Orientierung. Hier setzen die Malteser mit ihrem Zukunftsprogramm Projekt "Miteinander Malteser - Ehrenamt 2020" an: mehr projekthafte Angebote zu machen und zum Reinschnuppern einzuladen. Seit 2013 läuft es, um attraktive Rahmenbedingungen für Interessierte zu schaffen.

Drei Ergebnisse der Umfrage, die YouGov im Oktober unter mehr als 1000 Personen im Auftrag der Malteser durchführte: - 21 % sind bereits engagiert, 56% können sich ein Ehrenamt vorstellen - für nur 16% kommt ein Ehrenamt nicht infrage - 49% derer, die nicht engagiert sind, es sich aber vorstellen können, wünschen sich ein Ehrenamt, in dem sie flexibel sind - 63% der Befragten, die bereits engagiert sind, üben ein Ehrenamt aus, weil sie Spaß daran haben.

Die CDU hat sich gestern in ihrer Pressemitteilung zum Tag des Ehrenamtes geschrieben:

Am morgigen Donnerstag ist der Tag des Ehrenamts. Dazu erklären die stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Nadine Schön und Gitta Connemann: Nadine Schön: „Ohne Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, wäre unser Zusammenleben ärmer. Daher dankt die CDU/CSU-Bundestagsfraktion den mehr als 30 Millionen Menschen, die bereit sind, ihre Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen für eine Aufgabe zur Verfügung zu stellen, die der Allgemeinheit dient. Bereits im Haushalt 2020 des Bundesfamilienministeriums haben wir die Förderung des ehrenamtlichen Engagements zum Schwerpunkt gemacht - mit der Erhöhung der finanziellen Unterstützung für die Mehrgenerationenhäuser, für das Patenschaftsprogramm ‚Menschen stärken Menschen‘ und die Freiwilligendienste.

Um die Arbeit der ehrenamtlich Engagierten noch stärker zu fördern, werden wir die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt errichten. Sie wird Vereine und Verbände, aber vor allem kleine Initiativen von nicht in Verbänden organisierten Ehrenamtlichen dabei unterstützen, die mannigfaltigen Herausforderungen zu bewältigen, vor denen sie stehen. Schwerpunkte der Stiftungsarbeit werden Serviceangebote wie Beratung, Informationsvermittlung, aber auch Qualifizierung und Fortbildung sein.“

Gitta Connemann: „Gerade auf dem Land ruht die Daseinsvorsorge auf den Schultern von Ehrenamtlichen. Ohne ihr Engagement gäbe es in vielen Dörfern keine Feuerwehr, keinen Chor, keine Seniorenbetreuung. Doch das Ehrenamt steht unter Druck. Viele Menschen sind nicht mehr in ihrem Ort verwurzelt, anderen ist die Aufgabe einfach zu kompliziert.

Damit uns auch in Zukunft viele Menschen ihre Zeit und Kraft schenken, müssen wir noch mehr tun. Mit unserer neuen Stiftung wollen wir für Ehrenamtliche einen unbürokratischen Service schaffen. Denn sie brauchen unkompliziert und schnell Antworten auf praktische Fragen wie: Was muss ich beim Datenschutz beachten? Hafte ich, wenn etwas schief geht? Bin ich eigentlich versichert? Welche Hygienestandards gelten beim Kuchenbuffet? Wie kann ich Fördergelder beantragen?" 

Die SPD hat zum Tag des Ehrenamtes in ihrer Pressemitteilung sich geäußert:

Der 5. Dezember ist der Internationale Tag des Ehrenamts. Aus diesem Anlass dankt die SPD-Bundestagsfraktion allen Menschen, die Verantwortung übernehmen und freiwillig Gutes tun. Ein verpflichtendes Dienstjahr lehnen wir ab. Wir wollen hingegen Engagement auch mit Bundesmitteln verlässlich fördern, unter anderem mit einem Demokratiefördergesetz.

„Mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich. Dafür gebührt ihnen unsere Wertschätzung und vollste Unterstützung. Bürgerschaftliches Engagement stärkt und bewahrt unsere Demokratie. Es ist die tragende Säule unserer Gesellschaft. Engagement ist lebendig, sinnstiftend, selbstbestimmt, unentgeltlich und freiwillig. Die SPD-Bundestagsfraktion lehnt deshalb die CDU-Idee eines Pflichtjahres ab.

Wer sich ehrenamtlich engagiert, benötigt dafür solide finanzierte Strukturen. Daran haben wir in den Verhandlungen zum Bundeshaushalt 2020 gearbeitet und konnten viele zusätzliche Mittel für die Engagierten in unserem Land mobilisieren.

Unter anderem mit einem Demokratiefördergesetz wollen wir die Förderung von Demokratie- und Engagement aus Bundesmitteln auf eine solide Grundlage stellen. Wir müssen weg kommen von kurzfristiger, projektbezogener Förderung, hin zu langfristiger, verlässlicher Unterstützung.

Engagement ist eines der besten Rezepte gegen Demokratieverachtung und Politikverdrossenheit. Es ist der Kern einer lebendigen und verantwortungsbewussten Zivilgesellschaft. Im Engagement wird Demokratie gelernt und gelebt.“ 

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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