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Weihnachten - Erhöhtes Herzinfarkt Risiko

Bildbeschreibung: Auf dem Bild ist ein Mann zu sehen, der seine Hände an die Brust hält.
Foto: © cc0 / EU-Schwerbehinderung

Die Vorfreude auf das Weihnachtsfest ist für viele Menschen groß, doch bedeuten die Festtage auch Stress. Wie eine schwedische Studie aus dem Jahr 2018 zeigt, führen gerade die Feiertage vermehrt zu Herz-Kreislauf-Komplikationen. „Die Ergebnisse lassen auf ein erhöhtes Herzinfarktrisiko an Heiligabend und an Neujahr besonders bei Menschen, die über 75 oder bereits chronisch krank sind, schließen“, betont der Kardiologe Prof. Dr. med. Thomas Voigtländer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung.

Eine besondere Anfälligkeit besteht dabei für Patienten mit besonderen Riskofaktoren wie Diabetes und koronarer Herzkrankheit. Dauern Brustschmerzen länger als 5 Minuten, sollte man vor dem Notruf 112 nicht zögern. Leider denken Betroffene und Angehörige häufig nicht an einen Herzinfarkt, wenn diese Schmerzen länger als 5 Minuten anhalten. Dieses Zögern kann aber für betroffene Personen lebensgefährlich sein.

Die Herzstiftung weist darauf hin: „Zögern Patienten bei Herzinfarkt oder akuten Brustschmerzen zu lange mit dem Notruf 112, riskieren sie ihr Leben: Der Herzinfarkt kann jederzeit in Herzkammerflimmern übergehen und der Patient in wenigen Minuten am plötzlichen Herztod versterben.“ Beim Herzinfarkt zählt jede Minute, denn zu langes Zögern kann den Herzmuskel dauerhaft schädigen, was zu einer akuten oder langfristigen Herzschwäche führen kann.

Wird die 112 angerufen, ist es wichtig, der Rettungsleitstelle deutlich die Symptome und auf den Verdacht eines Herzinfarkts hinzuweisen, damit diese den Rettungswagen mit Notarzt schicken kann.

"Die infarkttypischen Alarmzeichen sind: Schwere, länger als fünf Minuten anhaltende Schmerzen überwiegend im Brustkorb, häufig auch ausschließlich hinter dem Brustbein, die in Arme, Schulterblätter, Hals, Kiefer und Oberbauch ausstrahlen können. Bisweilen auch nur im Rücken (zwischen den Schulterblättern) oder Oberbauch (Verwechslung mit „Magenschmerzen“ möglich). Die Schmerzen sind flächenhaft, nicht piekend, sondern sie werden als brennend, mit Engegefühl in der Brust und drückend beschrieben. Schweißausbruch, Übelkeit und Atemnot sind häufige Begleiterscheinungen." Die typischen Anzeichen für einen Herzinfarkt sind auf der Seite der Herzstiftung zu finden (Link zur Herzstiftung, hier).

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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