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Depressionen: Online-Therapie kann hilfreich sein

Bildbeschreibung: Eine Frau die traurig schaut und ein Papier vor ihren Mund hält auf dem ein lächelnder Mund gezeichnet ist.
Foto: © Ángel López

Das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber" weist in ihrer Pressemitteilung darauf hin, das Menschen mit Depression es sich schwer tun zu einem Therapeuten zu gehen.

Mehr als die Hälfte von ihnen sei deshalb nicht in Behandlung, sagt Prof. Dr. David Daniel Ebert, Psychologe an der Freien Universität Amsterdam, im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". "Ein Online-Angebot kann ein erster Schritt zu einer guten Versorgung sein." Dem Experten zufolge können internetgestützte Therapieangebote ähnlich gut wirken wie persönliche Gespräche. "Besonders wirksam sind Programme, die von Psychologen begleitet werden." So würden Angebote entwickelt, bei denen der Psychotherapeut per Chat, Video oder Telefon mit den Nutzer in Kontakt trete und den Verlauf der Therapie verfolge. "In Krisen können die Therapeuten unterstützen und zu Hilfsangeboten vor Ort weiterleiten."

Bei der Kasse nachfragen

Viele Programme sind laut Ebert allerdings als reine Selbsthilfe und ohne professionelle Betreuung angelegt. "Doch die Wirksamkeit sollte in Studien nachgewiesen werden. Das ist oft nicht der Fall." Da es noch keine Qualitätsprüfung und kein Gütesiegel gebe, sei es schwer, seriöse Angebote zu erkennen. "Viele gesetzliche Kassen bieten aber spezielle Programme. Fragen Sie dort nach." Wer sich wegen einer Depression an einen "echten" Psychotherapeuten wenden möchte, erfährt im "Diabetes Ratgeber", wie er den passenden findet und eine Therapie beantragen kann.

Eine Depression kann sich nicht nur im mittleren Erwachsenenalter zeigen, das Deutschland-Barometer Depression gibt Aufschluss darüber, dass im Alter eine Depression auch ein Thema ist und oft unterschätzt wird. Bei Senioren wird oft die Depression gar nicht oder falsch behandelt.

Dieses zeigt das Deutschland-Barometer Depression", von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. So wurden 5350 Menschen befragt für das Deutschland-Barometer zwischen 18 und 79 Jahren. Es kam heraus das bei Senioren die Depression öfters übersehen wird als bei jüngeren Menschen.

Im Alter wird eine Depressive Stimmung wie Freudlosig- und Hoffnungslosigkeit, Erschöpfungsgefühl oder Schlafstörungen als Alters oder körperliche Erkrankungen fehlgedeutet. Von der Bevölkerung denken 83 %, dass eine Depression am häufigsten im jungen und mittleren Erwachsenenalter auftritt. Depression ist eine Erkrankung des Gehirns, so sind nicht unbedingt die Lebensumstände entscheidend für die Erkrankung. Eine Depression kann jeden treffen egal ob Jung oder Alt. Darum ist es wichtig, egal ob Jung oder Alt sich zu Informieren über die Erkrankung und sich auch helfen zu lassen, auch wenn es einen schwer fällt.

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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