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10 Anzeichen wie ich eine Demenz erkenne

Bildbeschreibung: Ein ältere Mann der sich am Kopf fässt.
Foto: © mikegi

In Deutschland leben gegenwärtig fast 1,6 Millionen Demenzkranke. Jeden Tag erkranken nach Angaben der Deutschen Alzheimer Gesellschaft mehr als 100 Personen an Demenz. Die Alzheimer-Demenz ist nach dem deutschen Nervenarzt Alois Alzheimer benannt, der im Jahre 1906 erstmals die für die Erkrankungen typischen Ablagerungen im Gehirngewebe beschrieb.

Die Alzheimer Erkrankung tritt vor allem im fortgeschrittenen Alter auf. Die Patienten sind meistens über 80 Jahre alt. In seltenen Fällen kommt die Erkrankung auch schon bei 50-Jährigen vor. Bis heute ist die genaue Ursache der Alzheimer-Demenz nicht bekannt. Die Forscher können nur sagen das die Erkrankung zur Zerstörung von Nervengewebe im Gehirn führt und somit den Informationsaustausch zwischen den intakten Zellen verhindert.

Vergesslichkeit

Die Vergesslichkeit tritt mit einer Demenz auf. Dabei nehmen immer das die kognitiven Fähigkeiten ab. Im Alter ist eine Abnahme der Gedächtnisleistung normal. Im Alter wird schon mal der Name Vergessen oder eine Verabredung, jedoch später wird sich meist daran erinnert, beim Alzheimer kann sich der betroffene nicht mehr erinnern. Wenn die Vergesslichkeit öfters auftritt, könnte dies ein Anzeichen für Alzheimer sein. Oft wird auch der Gesprächsinhalt vergessen, Termine oder Zeitungsinhalte. Ist die Alzheimer Erkrankung in ein Späteren Stadium werden Fragen wiederholt, da die Antwort bereits vergessen wurde. Mit Notizzetteln werden immer mehr genutzt, um Termine und wichtiges zu notieren. Am Anfang hilft es, doch später können Sie mit der Notiz nichts mehr anfangen.

Kein Zeitgefühl und räumliche Orientierung

Das Zeitgefühl geht verloren. So wird anfangs die Tageszeit falsch eingeschätzt. Bis dahin das die Nacht zum Tag gemacht wird. Auch der Monat wird verwechselt oder geht verloren. Bis dahin das im Winter sich Sommer Sachen angezogen wird. Die Abnahme der räumlichen Orientierung ist oft ein viel größeres Problem. In ungewohnter Umgebung wie Beispielsweise ein Urlaub, können sich die Betroffenen zum Hotel den Weg nicht merken. Dieses kann in ein Späteren Stadium dazu führen, das sich im eigenen Wohnumfeld nicht mehr zur recht gefunden wird.

Aus dem Soziale Leben Zurückziehen

Im Alter ist es normal, dass sich die Persönlichkeit ändert, so das den Hobbys nicht mehr nachgegangen wird. Bei Alzheimer wird vergessen, dass Hobby. Oft merken die Betroffen ihrer Erkrankung und verlieren deshalb das Interesse dem Hobby nachzugehen. So wird oft aus Scham und Angst wegen der Erkrankung, gegenüber den Mitmenschen das Hobby aufgegeben.

Hygiene

Die Betroffenen nehmen ihrer eigenen Handlungen nicht mehr wahr und vergessen sich zu körperlich zu pflegen. So wird das Zähneputzen oder duschen vergessen. Auch spielt Scham eine große Rolle, dass die Betroffenen nicht zu geben das Sie Hilfe benötigen.

Das Urteilsvermögen

Das Gedächtnis nimmt bei den Betroffenen immer mehr ab. Das Kurzzeitgedächtnis ist am Anfang davon betroffen, im späteren Stadium kommt das Langzeitgedächtnis hinzu. Im fortschreitenden Stadium ist das Urteilsvermögen betroffen. So werden Erinnerungen, die im Langezeitgedächtnis sind als aktuell empfunden oder mit aktuellen vermischt. Die eigenen Kinder werden als Freunde angesehen oder der Ehepartner/in als Fremde eingeschätzt. Es geht auch der Umgang mit Geld verloren. Sehr oft werden andere auch für die eigenen Fehler verantwortlich gemacht.

Sprachstörungen

In einem Späteren Stadium treten Sprachstörungen auf. So werden am Anfang oft Wörter vergessen, so dass die Betroffenen nach den Wörtern suchen und plötzlich innehalten im Gespräch. Auch wird probiert durch Umschreibungen oder ähnlich klingenden Wörter oder Füllwörter sich auszudrücken. Die Betroffenen meiden den Kontakt zu anderen, da Sie sich oft nicht mehr ausdrücken können.

Unordnung

Häufig tritt mit der Vergesslichkeit auch eine Unordnung ein, so dass die Betroffenen durch die fehlende Orientierung vergessen, wo die Gegenstände sich befinden oder Sie wissen nicht, wo Sie am besten den Gegenstand platzieren können. Beispielsweise wird die Zahnbürste in den Kühlschrank gestellt oder Lebensmittel werden im Kleiderschrank gestellt. Andere werden verantwortlich gemacht, wenn Sie den Gegenstand nicht finden können.

Ess- und Trinkgewohnheit

Im Alter lässt der Geschmacksinn nach, jedoch bei Demenz lässt dieser noch stärker nach. Die Betroffenen vergessen zu Trinken und Essen. Auch haben Sie oft kein Durst und Hunger.

Sehschwäche

Eine Sehschwäche kann auch auf eine Alzheimererkrankung hindeuten. So können sich bei der Erkrankung Eiweißablagerungen in der Netzhaut und der Augenlinse bilden. So kann sich die Fehlsichtigkeit verschieden bemerkbar machen. Störungen der Farbwahrnehmung, sowie das Kontrastsehens können auftreten. In einem Späteren Stadium können Gesichter oder Gegenstände nicht mehr erkannt werden. Auch kann oft die Distanz nicht mehr richtig eingeschätzt werden, so das Gegenstände umgeworfen werden oder es wird danebengegriffen.

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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