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Diabetes: Oft höhere Zuckerwerte im Winter

Bildbeschreibung: Ein Diabetes Messgerät.
Foto: © cc0 / EU-Schwerbehinderung

Das Apothekenmagazin "Apotheken Umschau" weist in ihrer Pressemitteilung auf Diabetes im Winter hin.

In den Wintermonaten sind bei Menschen mit Diabetes die Zuckerwerte oft etwas höher als in anderen Jahreszeiten. "Das hat vermutlich einen ganz unspektakulären Grund", erklärt der Münchner Diabetologe Dr. Helmut Pillin im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". An frostigen, dunklen Tagen bleibt man eher daheim und gönnt sich die eine oder andere süße Leckerei. Und bei weniger Bewegung sowie mehr Essen steigen die Werte.

Vorsicht vor Unterzuckerungen

Fans von Schneewanderungen und Wintersportler sollten jedoch vor Unterzuckerungen auf der Hut sein. Am besten fragen sie den Arzt, wie sie ihre Diabetes-Therapie an Winteraktivitäten anpassen. Auch wenn man "nur" Schnee schippt: Das ist anstrengender, als es aussieht. Wer Insulin spritzt, sollte deshalb vorher messen und eventuell etwas essen. Der aktuelle "Diabetes Ratgeber" erklärt, wie Menschen mit Diabetes bei Kälte auf sich und ihre Diabetes-Utensilien achtgeben sollten.

Von den insgesamt 82,7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern in Deutschland sind 7,1 Millionen Menschen an Typ-2-Diabetes erkrankt. Das entspricht einem Anteil von 8,6 Prozent Typ-2-Diabetikern in der Bevölkerung. Damit ist von dieser Volkskrankheit nahezu jeder Zwölfte betroffen. Der "Gesundheitsatlas Diabetes“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) macht erstmals deutliche regionale Unterschiede zwischen den mehr als 400 Kreisen Deutschlands transparent: In Heidelberg ist der Diabetikeranteil mit 4,8 Prozent am geringsten, der höchste Wert wird mit 15,4 Prozent in der Prignitz erreicht.

Typ-2-Diabetes ist eine altersassoziierte Erkrankung und in Regionen mit mehr älteren Einwohnern stärker verbreitet. Auch ist die Landbevölkerung stärker betroffen als Stadtbewohner. Zudem zeigen die Ergebnisse, dass Diabetes in benachteiligten Regionen häufiger vorkommt. "Die Auswertungen mit Kennzahlen auf Kreisebene können Landräten und Bürgermeistern helfen, ihre regionale Situation einzuordnen und Ansätze zu entwickeln, um die gesundheitliche Versorgung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu verbessern", sagt Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des WIdO. "Denn vor Ort in den Kommunen werden die Rahmenbedingungen für ein gesundes Leben geschaffen."

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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