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Mit Fitness-Tracker sind Deutsche sportlich aktiver

Bildbeschreibung: Eine Frau die läuft mit einem Fitnesstracker.
Foto: © Filip Mroz

Zum Jahresanfang erleben die Fitnessstudios und Sportvereine regelmäßig einen großen Ansturm. Viele Menschen wollen ihre guten Vorsätze schwungvoll in die Tat umsetzen. Schweißtreibend ist dann aber oft nicht nur der Bauch-Beine-Po-Kurs: „Wer es zu Beginn mit seinem Fitnessprogramm übertreibt und seinen Terminkalender mit sportlichen Aktivitäten überfrachtet, hat nicht nur heftigen Muskelkater, sondern sicher auch bald keine Lust mehr“, weiß Ralf Haag, Sportexperte der KKH Kaufmännische Krankenkasse.

Um ganzjährig sportlich am Ball zu bleiben, rät er, moderat anzufangen und sich ein realistisches Ziel zu setzen: „Fünf Kilo abnehmen, die Teilnahme an einem Volkslauf oder vom Anfänger- zum Fortgeschrittenenkurs zu wechseln, die Motivation kann ganz individuell sein. Wichtig ist, dass das Vorhaben erreichbar bleibt, sonst droht es zu scheitern“, so der Experte.

Unterstützend bei der Zielerreichung können sogenannte Fitness-Tracker sein. Denn laut einer forsa-Umfrage unter 1.002 Personen im Auftrag der KKH bestätigen zwei Drittel aller Nutzer, dass sie durch die Kontrolle ihrer Daten ihr Gesundheitsverhalten geändert haben.

Bildbeschreibung: Das Bild zeigt ein Balkendiagramm mit der Frage: Was haben Sie aufgrund von gesammelten Gesundheitsdaten an Ihrem Verhalten verändert?Foto: KKH

Vor allem in puncto Bewegung führt die Aufzeichnung von Gesundheitsdaten per App oder Armbanduhr zu mehr sportlicher Aktivität: „85 Prozent bewegen sich laut unserer Umfrage dadurch deutlich mehr. Jeder Zweite gab an, die Daten als Anreiz für eine gesündere Lebensweise aufzuzeichnen.

Das ist positiv“, so Haag. Die Zahl der Nutzer hat sich in den vergangenen vier Jahren verdoppelt. Inzwischen hat nahezu jeder dritte Bürger im Alter von 18 bis 50 Jahre (32 Prozent) einen Fitness-Tracker oder eine Gesundheits-App für sein Smartphone. 2015 waren es nur 14 Prozent der Befragten.

Um die Motivation für mehr Bewegung auch ohne technische Unterstützung konstant aufrecht zu halten, rät der Sportexperte zu festen Terminen und Verabredungen. „Wer regelmäßig den gleichen Kurs zur gleichen Uhrzeit besucht, nimmt die sportliche Aktivität in seinen Alltag auf.

Auch mit Bekannten gemeinsam Sport zu machen, erhöht die Verbindlichkeit.“ Am allerwichtigsten sei jedoch der Spaßfaktor: „Wer durch den Sport positive Veränderungen wie gute Laune, Entspannung oder ein gutes Körpergefühl wahrnimmt, wird darauf in Zukunft nicht mehr verzichten wollen“, ist sich der Sportexperte sicher.

Autor: KKH / © EU-Schwerbehinderung



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