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Vergesslichkeit ist häufigster Grund für Nichtimpfung

Bildbeschreibung: Auf dem Bild sind Spritzen zu sehen, die zum impfen verwendet werden.
Foto: © cc0 / EU-Schwerbehinderung

Die Meinungen zum Thema Impfen sind hierzulande sehr unterschiedlich. Laut einer Umfrage (hier als PDF Download) der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben hierzulande immer mehr Menschen eine positive Meinung zum Impfen, auch wenn die aktuellen Diskussionen um das Masern-Impfgesetz einen anderen Eindruck erwecken. Trotzdem lassen sich viele Menschen nicht impfen. Hauptsächlicher Grund, ist laut der Statistik, Vergesslichkeit. So vergessen 42% zu ihrem Impftermin oder haben den Termin verpasst.

Infografik: Vergesslichkeit ist häufigster Grund für Nichtimpfung | Statista
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29 Prozent gaben an, Angst vor den Nebenwirkungen zu haben. 23 Prozent lassen sich wegen kritischen Berichten in den Medien nicht impfen und 15 Prozent lehnen Impfungen generell ab. Das Wissen zu Schutzimpfungen ist dabei unterschiedlich. Gut die Hälfte stuft sich als sehr gut oder gut informiert ein, etwa zwei Fünftel fühlen sich weniger gut oder schlecht informiert. Knapp ein Drittel hätte gern weitere Informationen, ganz besonders zur Wirkweise und Dauer der Schutzwirkung von Impfungen.

Etwa 90 Prozent aller Befragten haben zwar einen Impfpass, allerdings weiß etwa ein Viertel der Impfpassbesitzer nicht oder nicht genau, wo sich dieser befindet.

Bei den Impfungen im Kindesalter, haben die Mehrheit der Eltern eine positive Haltung zum Thema Schutzimpfung. Vier Fünftel bezeichnen sich selbst als Impfbefürworter. 14 Prozent haben teilweise Vorbehalte. Fünf Prozent haben eine „(eher) ablehnende“ Haltung gegenüber dem Impfen. "Nahezu alle befragten Eltern meinen, dass ihr Kind auf jeden Fall gegen Tetanus, Kinderlähmung, Diphtherie, Mumps und Masern geimpft werden sollte. Auch gegen Röteln, Keuchhusten, Meningokokken und Hepatitis B sollten die Kinder aus Sicht der meisten Eltern geimpft werden. ", heißt es in dem Bericht der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Als Impfhindernisse geben die Eltern häufig den angegriffenen Gesundheitszustand ihres Kindes bzw. Infekte zum Impfzeitpunkt an. Deutlich seltener geben die Eltern eine skeptische Haltung gegenüber dem Impfen, wie etwa die Einschätzung, dass eine Impfung unnötig sei, die Befürchtung einer zu starken körperlichen Belastung des Kindes oder die Angst vor Nebenwirkungen und Impfschäden.

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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