EU-Schwerbehinderung

Das Online-Nachrichtenmagazin.
Politik, Soziales, Behinderung, Rente
und vieles mehr .... Kritisch, sachlich und offen. Pflege-news Nachrichtendienst zur Behindertenpolitik

Psychische-Erkrankungen machen häufiger krank als Rückenbeschwerden

Bildbeschreibung: Eine Frau die an einem Fenster sitzt und raus schaut.
Foto: © cc0 / EU-Schwerbehinderung

Am Freitag den 30 Januar 2020 ist in Hamburg die Vorabauswertung des Gesundheitsreports 2020 von der Techniker Krankenkasse veröffentlich wurden. Laut diesem sind öfters Krankschreibung wegen psychische-Erkrankungen. Noch nie waren die Zahlen so hoch wie im letzten Jahr.

So sind die krankheitsbedingten Fehlzeiten Erwerbstätiger im Vergleich zum Vorjahr leichtgefallen. Dieses zeigt die Vorausabwertung der TK. 2019 gab es einen durchschnittlichen Krankenstand von 4,21 Prozent, dieses ist ein Minus von 0.81 Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit 4,25 Prozent.

Die krankheitsbedingten Fehlzeiten Erwerbstätiger sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Das zeigt eine aktuelle Vorabauswertung des Gesundheitsreports 2020 der Techniker Krankenkasse (TK). Demnach gab es 2019 einen durchschnittlichen Krankenstand von 4,21 Prozent, das ist ein Minus von 0,81 Prozent gegenüber dem Vorjahr (4,25 Prozent). Dementsprechend waren Erwerbspersonen im vergangenen Jahr durchschnittlich 15,37 Tage krankgeschrieben, im Jahr zuvor waren es 15,49 Tage.

Schwächere Erkältungswelle für Rückgang verantwortlich

Hauptursache für diesen Rückgang ist laut TK die weniger stark ausgeprägte Erkältungswelle. Albrecht Wehner, bei der TK zuständig für die Gesundheitsberichterstattung: "Die Erkältungswellen Ende Februar und vor Weihnachten sorgen regelmäßig für einen Anstieg der Fehlzeiten. Da diese Welle Anfang letzten Jahres im Vergleich zu 2018 geringer ausgefallen ist, beobachten wir für das Gesamtjahr 2019 einen leichten Rückgang der Fehlzeiten."

Psychische Erkrankungen sorgen für die meisten Fehlzeiten

Verantwortlich für die meisten Fehlzeiten der Erwerbstätigen sind im Jahr 2019 die psychischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Depressionen. Mit durchschnittlich 2,89 Arbeitsunfähigkeitstagen pro Kopf haben sie sogar noch einmal gegenüber den Vorjahren zugelegt (2018: 2,77, 2017: 2,71 Tage). Albrecht Wehner: "Psychische Erkrankungen sind für rund 19 Prozent aller Fehlzeiten verantwortlich, das ist der höchste Wert im Vergleich zu anderen Diagnosen - noch vor Rückenbeschwerden und Erkältungskrankheiten."

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



Kurznachrichten

Politik

Aktuelle Nachrichten

weitere Nachrichten

Kommentare (0)

Rated 0 out of 5 based on 0 voters
Bisher wurden hier noch keine Kommentare veröffentlicht

Einen Kommentar verfassen

  1. Posting comment as a guest. Sign up or login to your account.
Rate this post:
Anhänge (0 / 3)
Deinen Standort teilen



0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Liken Sie uns. Vielen Dank