EU-Schwerbehinderung

Das Online-Nachrichtenmagazin.
Politik, Soziales, Behinderung, Rente
und vieles mehr .... Kritisch, sachlich und offen. Pflege-news Nachrichtendienst zur Behindertenpolitik

Spahn informiert Gesundheitsausschuss zum Coronavirus

Bildbeschreibung: Jens Spahn bei einem Interview
Foto: kk | © 2020 EU-Schwerbehinderung

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Abgeordneten im Gesundheitsausschuss des Bundestages erneut über die aktuelle Lage in der Coronakrise informiert. Spahn sprach am Mittwoch von einer weiterhin dynamischen Situation.

Verglichen mit Italien stehe Deutschland momentan besser da, was auch an den guten Testkapazitäten liege. Das deutsche Laborsystem sei ausgesprochen leistungsfähig. Durch das frühzeitige Testen habe Deutschland im Vergleich zu Italien einen Zeitvorteil erlangt.

Spahn sagte, es gehe weiterhin darum, die Verbreitung des neuen Coronavirus (Sars-CoV-2) möglichst zu verlangsamen. Ein Gesundheitsrisiko bestehe vor allem für Ältere ab 65 Jahren und ältere chronisch Kranke. Es müsse also darum gehen, die Eltern- und Großelterngeneration besonders zu schützen, dies sei mit staatlichen Mitteln allein nicht zu bewältigen, sondern nur über eine Verhaltensanpassung der Menschen im Umgang miteinander.

Um auf eine größere Zahl schwerer Erkrankungen vorbereitet zu sein, sollen mehr Intensivkapazitäten auf Vorrat angeschafft werden. Derzeit gibt es in Deutschland rund 28.000 sogenannte Intensivbetten in Krankenhäusern. Auf den Intensivstationen stehen unter anderem Beatmungsgeräte zur Verfügung.

Spahn wandte sich erneut gegen eine allgemeine Schließung von Kitas und Schulen. Dies würde das öffentliche Leben stark beeinträchtigen. Es sei aber richtig, auf Großveranstaltungen zu verzichten.

Autor: Bundestag/hib | © EU-Schwerbehinderung/Deutscher Bundestag





Gesundheit


Politik


Allgemeines


Aktuelle Nachrichten


weitere Nachrichten





0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Liken Sie uns. Vielen Dank