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Mangel- und Unterernährung ein häufiges Problem bei älteren Menschen

Bildbeschreibung: Eine ältere Frau die Mohrrüben unter dem Wasserhahn in der Küche wäscht.
Foto: © CDC

Das Max-Rubner-Institut (MRI) befasse sich laufend mit dem Einfluss von Lebensmittelinhaltsstoffen auf das Immunsystem. Der Bundesregierung liegen nach eigenem Bekunden derzeit aber keine belastbaren Informationen zum Thema "Ernährung und Verlauf einer Covid-19-Erkrankung" vor. In einer Antwort Drucksache: 19/20700 auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion Drucksache: 19/19939 heißt es weiter, dass Mangel- und Unterernährung ein häufiges Problem bei älteren Menschen sei und in jedem Fall behandelt werden müsse.

In der Drucksache heißt 19/20700 es:

Ernährung und Flüssigkeitsversorgung sind ein zentraler Bestandteil der stationären pflegerischen Versorgung – auch während der COVID-19 Pandemie. Als fachliche Grundlage dienen die Grundsatzstellungnahme des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbands Bund der Krankenkassen (MDS) „Essen und Trinken im Alter – Ernährung und Flüssigkeitsversorgung älterer Menschen“ sowie der Expertenstandard „Ernährungsmanagement zur Sicherung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege“, den das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) herausgegeben hat.

Im Rahmen der Qualitätssicherung nach § 114 SGB XI wird überprüft, ob Pflegebedürftige bedarfs- und bedürfnisgerecht ernährt werden und ob eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme sichergestellt ist. Zu Fragen der klinischen Ernährung gibt es evidenzbasierte Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM). Die DGEM erarbeitet derzeit in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin (DAEM) Qualitätsstandards für ernährungsmedizinische Strukturen in Kliniken und Pflegeinstitutionen.

Eine routinemäßige Berücksichtigung bei jedem COVID-19- Erkrankten sei allerdings nicht notwendig. Auch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel als Schutz vor einer Corona-Infektion sei nicht sinnvoll. So gebe es keine Studien die belegen, dass Vitamin D-Präparate eine Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 oder der Auslösung der Erkrankung COVID-19 verhindern.

Die COVID-19-Pandemie hat die Absatzmärkte für Lebensmittel stark beeinflusst. So kam die Außer-Haus-Verpflegung weitgehend zum Erliegen, während der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) in einigen Fällen (insbesondere bei länger haltbaren Lebensmitteln wie Mehl und H-Milch) hohe Umsatzzahlen verbuchen konnte. Vor allem frisches Gemüse und frische Speisekartoffeln profitieren von einer steigenden Haushaltsnachfrage. Auch Frischobst – vor allem Zitrusfrüchte – wurde verstärkt nachgefragt.

Autor: Bundestag/hib | © EU-Schwerbehinderung/Deutscher Bundestag



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