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UPDATE: Die Gesetzliche Krankenversicherung erstattet Sicherheitsprodukte

Bildbeschreibung: Mehrere Kanülen.
Foto: © Myriam Zilles

In Zukunft sollen Sicherheitsprodukte wie Injektions-, Port- oder Pen-Kanülen mit Sicherheitsmechanismus von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erstattet werden, wenn Angehörige oder Fachpersonal in Pflegeheimen die Versorgung für Patienten übernehmen.

Hierauf weißt der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed hin, nachdem der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) im Anfang diesen Jahres die Hilfsmittel-Richtlinie angepasst hat. Dr. Marc-Pierre Möll, der BVMed-Geschäftsführer sagte: „Wir begrüßen die Umsetzung zur Erstattung von Sicherheitsprodukten. Damit wird ein wertvoller Beitrag für den Schutz der Anwender vor Infektionen geleistet."

Mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG), das am 11 Mai 2019 in Kraft getreten ist, wurde der Anspruch auf die Erstattung von Sicherheitsprodukten geschaffen. (wir berichteten) So heißt es im Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) wurde eine Ergänzung der Regelungen in § 33 Absatz 1 SGB V „Anspruch auf solche Hilfsmittel, die dritte Personen durch einen Sicherheitsmechanismus vor Nadelstichverletzungen bei der Anwendung des Hilfsmittels schützen,

wenn die oder der Versicherte selbst nicht zur Anwendung des Hilfsmittels in der Lage ist und es hierfür einer Tätigkeit einer dritten Person bedarf, bei der durch mögliche Stichverletzungen eine Infektionsgefahr besteht oder angenommen werden kann. Zu diesen Tätigkeiten gehören insbesondere Blutentnahmen und Injektionen.“ Auch ist es unerheblich ob der versorgende Dritte ein Angehöriger oder Fachpersonal wie Beispielweise eines Pflegeheimes ist, nach der G-BA angepassten Hilfsmittel-Richtlinie.

UPDATE: Mit der Veröffentlichung der Hilfsmittel-Richtlinie (HilfsM-RL) am 14.02.2020, tritt diese mit dem 14.02.2020 in Kraft. Download Veröffentlichung im bundesanzeiger als PDF (238 KB)

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



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