EU-Schwerbehinderung

Das Online-Nachrichtenmagazin.
Politik, Soziales, Behinderung, Rente
und vieles mehr .... Kritisch, sachlich und offen. Pflege-news Nachrichtendienst zur Behindertenpolitik

Bayerns Gesundheitsministerin: Telemedizin leistet wesentlichen Beitrag zur medizinischen Versorgung auf dem Land

Bildbeschreibung: Statsministerin Melanie Hummel
© Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Huml fördert Zentrum für Telemedizin in Bad Kissingen mit rund 546 000 Euro. Das bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege fördert das Zentrum für Telemedizin (ZTM e.V.) in Bad Kissingen in diesem Jahr mit rund 546.000 Euro. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Donnerstag hingewiesen. Huml betonte anlässlich der Übergabe des Förderbescheids: "Um die medizinische und pflegerische Versorgung der Menschen in Bayern weiter zu verbessern, setze ich auch auf die Digitalisierung. Gerade die Telemedizin bietet große Chancen: Wir können damit medizinisches Fachwissen zu den Menschen bringen – unabhängig von ihrem Wohnort. Für eine hochwertige medizinische und pflegerische Versorgung auch in ländlichen Regionen sind die Möglichkeiten der Digitalisierung von zentraler Bedeutung."

Das Zentrum für Telemedizin (ZTM e.V.) wurde im Jahr 2012 gegründet, um erlebbar zu machen, welche großen Chancen Digitalisierung für die Patienten und Pflegebedürftigen sowie für Ärzte und Pflegende bietet. Das bayerische Gesundheitsministerium hat es seither mit rund 4 Millionen Euro gefördert.

Die Ministerin unterstrich: "Wir wollen den digitalen Wandel für eine hochwertige medizinische Versorgung und verbesserte Lebensqualität nutzen. Die Möglichkeiten der Digitalisierung sollen in der medizinischen und pflegerischen Versorgung keinesfalls den persönlichen Kontakt ersetzen, sondern Arbeitsabläufe erleichtern. Die hierdurch frei werdende Zeit steht zusätzlich für den persönlichen Kontakt mit den Patienten und Pflegebedürftigen zur Verfügung."

Das Grundprinzip von Telemedizin besteht darin, dass nicht jeder Kontakt zwischen Arzt und Patient durch ein Zusammentreffen beider an einem Ort erfolgen muss. Stattdessen kann ein Kontakt auch über Telefon beziehungsweise Videokommunikation und die elektronische Übermittelung von Vitaldaten erfolgen. Dadurch sparen sich Arzt wie Patient Fahrzeiten- und Reisestrapazen. Insbesondere für ältere Patienten und Bürgerinnen und Bürgern im ländlichen Raum kann Telemedizin daher eine erhebliche Entlastung erzielen.

Seit 1995 fördert die Bayerische Staatsregierung innovative telemedizinische Einzelprojekte und Netzwerke. Aktuell stellt die Staatsregierung Mittel in Höhe von jährlich zwei Millionen Euro für den weiteren Ausbau der Telemedizin in Bayern zur Verfügung.

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



Kurznachrichten

Politik

Aktuelle Nachrichten

weitere Nachrichten

Kommentare (0)

Rated 0 out of 5 based on 0 voters
Bisher wurden hier noch keine Kommentare veröffentlicht

Einen Kommentar verfassen

  1. Posting comment as a guest. Sign up or login to your account.
Rate this post:
Anhänge (0 / 3)
Deinen Standort teilen



0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Liken Sie uns. Vielen Dank