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Hubertus Heil: „Künstliche Intelligenz soll Arbeit besser machen“

Bildbeschreibung: Der Bundesarbeitsminister Hubertus Heil.
Foto: © kk I EU-Schwerbehinderung

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil gab heute in Berlin den Startschuss für das Deutsche Observatorium für Künstliche Intelligenz in Arbeit und Gesellschaft (KI-Observatorium). Hauptaufgabe des KI-Observatoriums ist es, die Anwendung Künstlicher Intelligenz im Gesellschafts-, Arbeits- und Wirtschaftsleben zu beobachten, weiterzuentwickeln und Handlungsempfehlungen für ihre Nutzung zu formulieren. Das Observatorium wird einen Beitrag dazu leisten, dass KI in Arbeitswelt und Gesellschaft verantwortungsbewusst eingesetzt wird.

Bundesminister Hubertus Heil: „Mein Ziel ist es, dass aus digitalem Wandel auch sozialer Fortschritt wird. Mit dem KI-Observatorium stellen wir frühzeitig das Teleskop scharf. Wir beobachten genau, wie sich Künstliche Intelligenz auf unser Leben, auf die Gesellschaft und nicht zuletzt auf unsere Arbeitswelt auswirkt. Die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland erwarten zu Recht, dass wir für Daten, Algorithmen und Anwendungen Standards und Regeln entwickeln, die einen menschengerechten Einsatz neuer Technologien ermöglichen. Es geht dabei um nicht weniger als die persönliche Freiheit und den sozialen Zusammenhalt in der digitalen Arbeitsgesellschaft. Wir schauen weder blauäugig noch ängstlich auf KI: Der Einsatz und massive Ausbau von Künstlicher Intelligenz entscheidet über unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit und damit unseren Wohlstand. Dabei muss aber immer die Technologie dem Menschen dienen.“

Das KI-Observatorium ist ein Projekt des Think Tanks „Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft“ im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Das interdisziplinär arbeitende, achtköpfige Observatoriums-Team verfügt für die Laufzeit bis 2022 über ein Gesamtbudget von 20 Mio. EUR.

Im Vordergrund der Arbeit steht die Vernetzung von Expertise inner- und außerhalb des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Außerdem befähigt und bestärkt das KI-Observatorium gesellschaftliche Akteure im Umgang mit Künstlicher Intelligenz und setzt damit Impulse bei der Gestaltung des digitalen Wandels.

Die Arbeit des Observatoriums gliedert sich in fünf Handlungsfelder: „Technologie-Foresight und Technikfolgenabschätzung“, „KI in der Arbeits- und Sozialverwaltung“, „Ordnungsrahmen für KI und soziale Technikgestaltung“, „Aufbau internationaler und europäischer Strukturen“ sowie „gesellschaftlicher Dialog und Vernetzung“.

Weitere Informationen zum KI-Observatorium sowie seinen fünf Aufgabenfeldern finden Sie unter www.ki-observatorium.de.

Autor: BMAS / © EU-Schwerbehinderung



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