EU-Schwerbehinderung

Das Online-Nachrichtenmagazin.
Politik, Soziales, Behinderung, Rente
und vieles mehr .... Kritisch, sachlich und offen. Pflege-news Nachrichtendienst zur Behindertenpolitik

Heute ist Internationaler Frauentag

Bildbeschreibung: Drei Frauen die in der Sonne spazieren.
Foto: © StockSnap

Der Internationale Frauentag findet heute am 8 März statt. Der Tag wurde vor dem ersten Weltkrieg 1911 als initiative sozialistischer Organisationen für die Gleichberechtigung bzw. das Wahlrecht für die Frauen ins Leben gerufen. Erstmals 1911 am 19 März hatte der Internationale Frauentag stattgefunden.

Clara Zetkin die deutsche Sozialistin hatte auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz am 27 August 1910 in Kopenhagen für die Einführung eines internationalen Frauentages sich stark gemacht, ohne dabei ein bestimmtes Datum zu fokussieren.

So wird seit 1921 jedes Jahr am 8 März dieser besondere Tag gefeiert. 1975 wurde von den Vereinten Nationen der Tag als Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden auserkoren.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat sich in einer Pressemitteilung zum Internationalen Frauentag geäußert:

Elke Hannack, die stellvertretende DGB-Vorsitzende sagte:

„Gleiches Gehalt für Frauen und Männer – wo Tarifverträge gelten, sind wir diesem Ziel ein Stück näher. Deswegen sollte die Politik die Tarifbindung stärken, indem sie öffentliche Aufträge künftig ausschließlich an tarifgebundene Unternehmen vergibt. Bund und Länder können dies in entsprechenden Tariftreuegesetzen regeln. Überdies sollte es die Politik erleichtern, Tarifverträge allgemeinverbindlich zu erklären, damit sie für ganze Branchen Der Gehaltsunterschied zwischen Männer und Frauen ist immer noch sehr unterschiedlich.

Eine aktuelle Studie von Oxfarm zeigt auf das es beim Gehalt zwischen Mann und Frau immer noch sehr große Unterschiede gibt.

Infografik: Geschlechterungleichheit in Deutschland

Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Der Gender Pay Gap beträgt in Deutschland 21 Prozent. Dieses bedeutet das Frauen gemessen an den Einkommen der Männer 21 Prozent weniger Geld für ihre Arbeit bekommen. So zeigt die Grafik von Statista, aufs gesamte Leben gerechnet das Frauen nur die Hälfte verdienen, von dem was Männer verdienen.

Dieses ist ein Rentenunterscheid von 53 Prozent. So ergibt sich der Unterschied unter anderem aus größerem Anteil an unbezahlter Sorge- und Kümmerarbeit. So beträgt der Gender Care Cap 52 Prozent. Bei Paaren ohne Kinder sind es 35,7 Prozent und bei Paaren mit Kinder 83,3 Prozent.

Ulle Schauws, Sprecherin für Frauenpolitik von den Grünen hat sich ebenfalls in einer Pressemitteilung geäußert zum Internationalen Frauentag:

Antifeminismus ist ein zunehmendes Problem in unserer Gesellschaft. Das gesellschaftliche Klima wird merklich rauer. Eine breite rechtsextreme Bewegung propagiert neben einem rassistischen ein zutiefst antifeministisches Weltbild. Rechte Hetzer haben eine rückwärtsgewandte, stereotype Rollenvorstellung und wollen Frauen das Recht verwehren, über ihr eigenes Leben und ihren eigenen Körper zu entscheiden. Queere Personen diffamieren sie als krank oder sprechen ihnen das Existenzrecht gänzlich ab. Feministinnen bezeichnen sie häufig als Ursprung allen Übels. Ihr Weltbild speist sich aus brandgefährlichen rechten Ideologien und Verschwörungstheorien. Rassismus und Antifeminismus bilden eine Einheit und sind der Nährboden für Hass und Gewalt. Dem treten wir entschlossen entgegen.

Yvonne Magwas, die Vorsitzende der Gruppe der Frauen von CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat sich in einer Pressemitteilung ebenfalls geäußert:

"Um Verbesserungen für Frauen zu erreichen, müssen gesellschaftliche Normvorstellungen noch mehr aufgebrochen werden. Laut einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung liegt der als gerecht empfundene Lohn für Männer um rund drei Prozent höher als der als gerecht empfundene Lohn für Frauen. An diese Gehaltslücke im Kopf müssen wir ran.
Frauen und Männer verdienen für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn. Hinzu kommt, dass Frauen immer noch den größten Teil der Familienarbeit tragen. Auch das muss sich ändern. Väter sind starke Männer, wenn sie sich um ihre Kinder kümmern. Mütter lieben ihre Kinder genauso, wenn sie Karriere machen. Deshalb dürfen sich Familie und beruflicher Aufstieg nicht ausschließen. Karriere muss auch in Teilzeit möglich sein. Es darf kein 'Entweder - Oder' geben. Es gibt vorbildliche Unternehmen und Behörden, die Führung in Teilzeit ermöglichen. Das ist klug und zukunftsorientiert gehandelt. Denn wir brauchen in Deutschland dringend gute Führungskräfte auf allen betrieblichen Ebenen. Deshalb können wir es uns gar nicht leisten, gut ausgebildeten Männern und Frauen, die Beruf und Familie miteinander vereinbaren wollen, keine entsprechenden Angebote zu machen."

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



Kurznachrichten

Politik

Aktuelle Nachrichten

weitere Nachrichten

Kommentare (0)

Rated 0 out of 5 based on 0 voters
Bisher wurden hier noch keine Kommentare veröffentlicht

Einen Kommentar verfassen

  1. Posting comment as a guest. Sign up or login to your account.
Rate this post:
Anhänge (0 / 3)
Deinen Standort teilen



0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Liken Sie uns. Vielen Dank