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Diabetiker sollten darauf achten, ihre Utensilien auch im Sommer stets einsatzbereit zu halten

Bildbeschreibung: Ein Blutzuckermessgerät.
Foto: © Gary VandenBergh

Das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber" weist in ihrer Pressemitteilung darauf hin das Diabetiker ihre Utensilien im Sommer auch stets einsatzbereit halten sollen. Die lang ersehnte sommerliche Wärme, das Sonnenbad am Strand, Schwimmen im See oder im Meer - klingt traumhaft, bedeutet aber Gefahr für Diabetes-Utensilien. Denn Sandkörnchen, Hitze und Wasser können Insulinpens, Insulinpumpen oder Blutzuckermessgeräte beschädigen. "Schlimmstenfalls versagt das Gerät dann den Dienst", warnt Dr. Silvia Zschau, Diabetologin aus München, im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber".

Utensilien in Gefrierbeutel mit Zippverschluss

Vorsicht ist beispielsweise am Strand geboten: Die feinen Sandkörnchen können in Gewinde von Pens, Getriebe von Insulinpumpen oder den Schlitz von Blutzuckermessgeräten gelangen. Deshalb: Penpatrone oder Pumpenreservoir nicht am Strand wechseln, vor dem Zuckermessen die Hände von Sand befreien und die Diabetes-Utensilien in einem Gefrierbeutel mit Zippverschluss aufbewahren, um sie vor Sand und Wasserspritzern zu schützen.

Durch Hitze können zudem Insulin und Blutzucker-Teststreifen Schaden nehmen. Generell sollten Diabetes-Utensilien niemals in der prallen Sonne liegen, sondern kühl und schattig aufbewahrt werden, etwa in einer Kühltasche. Tipp: Insulinpumpenträger sollten das Gerät samt Schlauch unter der Kleidung tragen - direkt am Körper ist es bei Hitze am kühlsten.

Gut vorbereitet für Schwimmen und Tauchen

Mit entsprechender Vorbereitung steht auch einem Bad im Wasser oder einem Tauchgang nichts im Wege. Sensor und Sender von Systemen zur ständigen Zuckermessung sind wasserdicht, sofern sie unbeschädigt und korrekt verbunden sind. In den Herstellerinformationen steht, wie lange und wie tief man damit ins Wasser darf. Der Empfänger lässt sich in einer wasserdichten Handytasche verstauen oder an Land gelassen werden. Allerdings kann sich die Reichweite des Senders durch Wasser verringern, so dass keine Werte empfangen werden. In diesem Fall warnt der Empfänger auch nicht, wenn der Zucker zu stark fällt oder steigt.

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



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