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Handelsverband: Bei zweiten Lockdown "viele Handelsunternehmen nicht mehr zu retten"

Bildbeschreibung: Eine Frau mit einem Kind beide mit einer Mundmaske.
Foto: © Mircea Iancu

Der Handelsverband HDE hat große Sorgen mit Blick auf die immer weitere steigenden Zahlen an Corona-Infektionen in Deutschland. "Kommt eine zweite Pandemie-Welle mit erneut sinkenden Kundenfrequenzen und womöglich wieder mit zwangsweisen Ladenschließungen, dann könnten das viele Händler wirtschaftlich nicht mehr stemmen", sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Der Handelsverband teilt mit: „Wir sind bisher gemeinsam ganz gut durch die Corona-Krise gekommen. Im internationalen Vergleich sicherlich sogar mit am besten. Dazu haben der Einzelhandel und seine Kunden einen wichtigen Beitrag geleistet: Wir tragen Masken, wir halten Abstand und wir halten uns an die Hygieneregeln. Doch es erfüllt mich mit großer Unruhe, dass es viele offenbar nicht mehr so genau mit der Einhaltung der Regeln nehmen und die Zahl der Infizierten wieder steigt. Ich appelliere deshalb an das Verantwortungsgefühl und die Disziplin von uns allen: Lassen Sie uns das Erreichte nicht kaputt machen.“ Auch im Interesse des Einzelhandels gelte es, eine zweite Welle der Pandemie mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu vermeiden.

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Die Corona-Krise wird den Handelsunternehmen im Bereich der Nicht-Lebensmittel nach derzeitiger HDE-Prognose 40 Milliarden Euro Umsatzminus bescheren. Diese erheblichen Einbußen, könnten 50.000 Handelsstandorte in Deutschland die Existenz kosten. Sanktjohanser: „Wenn schon die erste Welle der Pandemie solch dramatische Folgen im Handel hervorruft, möchte ich mir eine zweite nicht vorstellen. Für viele Händler gäbe es bei erneuten Einschränkungen oder gar einer zweiten Phase des Lockdowns keine Chance mehr, der Insolvenz zu entgehen.“

Die Handelsunternehmen haben in der Krise bewiesen, dass sie flexibel und verantwortungsvoll mit der Situation umgehen. Die Versorgung der Bevölkerung war und ist trotz aller Herausforderungen wie zwischenzeitlichen Hamsterkäufen und Grenzschließungen in Logistik und Verkauf stets sichergestellt. Die Abstands- und Hygienekonzepte haben dafür gesorgt, dass sich im Einzelhandel alle Kunden sicher fühlen können. „Jetzt geht es darum, nicht nachzulassen. Es geht um die Gesundheit und das Leben vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger – und um unternehmerische Existenzen im Handel, hinter denen viele Arbeitsplätze und ein hoher Wert für unsere Innenstädte stehen“, so der HDE-Präsident.

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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