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Coronavirus: Bundesregierung zur Krankschreibung in der Quarantäne und Lage in Deutschland

Bildbeschreibung: Mann sieht aus einem Fenster auf den Reichstag in Berlin und grafisch ein Coronavirus im Bild.
Foto: © 2020 EU-Schwerbehinderung

Nach der Einführung einer Testpflicht für Reiserückkehrer, wird auch das Thema der Quarantäne wieder präsent. Wer ein positives Testergebnis hat, oder zu einer Kontaktperson zählt, kommt in eine vom zuständigen Gesundheitsamt angeordnete Quarantäne.

Wie aber sieht es mit der Krankschreibung aus? Genau mit dieser Frage musste sich die Bundesregierung auseinandersetzen. Konkret musste sich die Bundesregierung mit folgenden Fragestellungen auseinandersetzen:

Wenn in einer Gruppe von Menschen ein Coronafall auftritt, dann gehen ja alle in Quarantäne, und die erkrankte Person wird krankgeschrieben. Was ist dann eigentlich mit den anderen? Werden auch die krankgeschrieben? Können die anderen, wenn der Job das zulässt, im Homeoffice weiterarbeiten, solange bei ihnen keine Infektion festgestellt worden ist? Wie sind da die Regeln?

Die Bundesregierung stellt dar:

Solange es sich um eine behördlich angeordnete Quarantäne entsprechend dem Infektionsschutzgesetz handelt, gibt es auch Lohnersatzzahlungen. Das ist genau wie eine normale Krankenschreibung zu behandeln. Das gilt für alle, die unter Quarantäne gestellt werden, so die Bundesregierung.

Zur allgemeinen Lage teilt die Bundesregierung mit: Am heutigen Tag (12.8.2020) wurden mehr als 1200 Neuinfektionen durch das Robert-Koch-Institut gemeldet. Einen so hohen Wert hatten wir seit Anfang Mai nicht mehr. Ich will für die Bundesregierung sagen, dass uns die Entwicklung dieser Zahlen Sorgen macht und uns auch Sorgen machen muss; denn wir haben nicht das eine große Infektionsereignis, sondern wir haben viele Kleine und mittlere Ausbrüche im ganzen Land. Die Ursachen sind ganz unterschiedlich. Reiserückkehrer bringen die Infektion mit. Es gibt Krankheitsausbrüche nach Familienfeiern und nach privaten Festen, bei denen die Hygiene- und Abstandsregelungen nicht eingehalten wurden. Es ist auch bemerkenswert, dass deutlich mehr jüngere Menschen unter den Infizierten sind. Auch das sollte jeder wissen. Jüngere Menschen sind in der Regel sehr mobil und haben damit ein größeres Potenzial, die Infektion, wenn sie sie in sich haben, auch weiterzutragen. Wenn wir alle jetzt nicht aufpassen und wachsam sind, dann kann dieses Geschehen noch eine ganz eigene Dynamik entfalten.

Es ist gut, dass wir umfassende Tests durchführen und dadurch mehr Infektionen feststellen und damit auch nachverfolgen können. Wir werden aufmerksam verfolgen, wie sich die Zahlen weiterentwickeln. Derzeit ist das Gesundheitssystem gut vorbereitet. Aber wir müssen eine Verschärfung der Situation vermeiden.

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Deswegen bleibt zentral: Wir alle müssen weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln beachten. Wir müssen weiterhin die Mund-Nasen-Bedeckungen tragen, wenn es erforderlich ist und dort, wo es empfohlen ist. Da trägt jeder Einzelne Verantwortung für sich selbst, für seine Familie und seine Mitmenschen. Auch wenn mancher verständlicherweise ein Stück weit von diesen Maßnahmen und von der notwendigen Disziplin, die immer wieder eingefordert wird, ermüdet ist: Wir müssen vorsichtig und wachsam bleiben, um alles daranzusetzen, das Erreichte nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Glücklicherweise hält sich die überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland an die Regeln, aber eine Minderheit eben nicht. Die gefährden nicht nur sich; sie gefährden vor allem andere.

Ich denke, so der Pressesprecher Seibert, wir müssen als Land bei unserem Umgang mit der Pandemie natürlich Prioritäten setzen, und dabei stehen verständlicherweise folgende Punkte ganz oben: Der eine ist, die Wirtschaft so gut wie es geht am Laufen zu halten oder wieder zum Laufen zu bringen. Der andere ist, den Schul- und den ganzen Bildungsbetrieb wieder voll in Gang zu setzen. Die Bewahrung von Arbeitsplätzen und die Familien sind also für die Bürger zurzeit sicher die Bereiche, deren Funktionieren ihnen am wichtigsten sind.

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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