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Berliner Vivantes will Reha-Training per App unterstützen

Bildinhalt: Ein Junger Mann mit Tablet
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Die ambulante Reha wird durch eine App unterstützt in der Vivantes Klinik in Berlin. Die Plattform soll über das Internet teletherapeutische den Patienten ein individuelles Reha-Nachsorge Training im eigenen Wohnzimmer ermöglichen.

Dadurch können die Patienten örtlich und zeitlich mithilfe der App unabhängig trainieren. Am Anfang erstellt ein Therapeut ein Trainingsprogramm das auf den Patienten angepasst ist mit einem Account für den Patienten.

Gemeinsam werden die Übungen mit dem Patienten geübt und der Trainingsplan erläutert. Anschließend können die Patienten zu Hause oder an einem mobilen Trainingsplatz in der Schöneberger Rehabilitation von Vivantes weitertrainieren. Dabei begleitet die App die Patienten bei den Übungen. Per Video oder Chat können die Patienten jederzeit Rückmeldungen geben zu den Übungen.

Gleichzeitig können die Therapeuten jederzeit die Ergebnisse einsehen umso, den Therapieplan bei Bedarf dementsprechend anpassen zu können. Mehrere Programme umfasst die App „Das teletherapeutische Reha-Programm Caspar“. In den Fachgebieten Kardiologie, Neurologie und Orthopädie. Es gibt neben den Eigentrainingsübungen zudem auch Lern- und Schulungsvideos.

Max Michels, der Geschäftsführer der Berliner Firma GoReha, der Caspar anbietet sagte: „Mit Hilfe von Caspar können medizinische Einrichtungen mit ihren Patienten Therapiemaßnahmen – Übungen, Seminare, Schulungen und Vorträge – online durchführen. Unabhängig von Zeit und Ort". Bei unter zehn Prozent sei die Abbruchquote, so Michels. Im August ist das Berliner Pilotprojekt gestartet.

Nach sechs Monaten, sollen die Ergebnisse bewertet werden und entschieden werden ob das Projekt fortgeführt wird. Dilek Kolat, die Berliner Gesundheitssenatorin begrüßt das Projekt und sagte: „Dass Berlins größte ambulante Rehabilitationseinrichtung hier als Vorreiter ein digitales Projekt startet".

Den Menschen würde das teletherapeutische Angebot nun eine Möglichkeit bieten an einer Reha teilzunehmen, die Beispielsweise aus beruflichen Gründen ansonsten nicht könnten.

Quelle: aerztezeitung.de

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Bayern: Fast eine halbe Millionen Menschen sind in Bayern von Armut gefährdet

Bildinhalt: Regierungsgebäude
Bildinhalt: Regierungsgebäude

In Bayern sind rund 450 000 ältere Menschen von Armut gefährdet. Nach einer Anfrage der SPD geht dieses aus einer Antwort der Staatsregierung hervor. So lag die Armut Quote Landesweit bei 17,6 Prozent, dabei sind Frauen am häufigsten betroffen mit 19,7 Prozent und Männer mit 15 Prozent.

2016 war dieses rund 280 000 Frauen und 170 000 Männer. Am höchsten war die Armutsgefährdung in Unterfranken ab 65 Jahre mit 20,7 Prozent, in Niederbayern 20,5 Prozent und in der Oberpfalz bei 20,2 Prozent. Hingegen in Oberbayern sind es nur 12,9 Prozent, in Oberfranken 15 Prozent, in Mittelfranken 17,6 Prozent und in Schwaben 18,5 Prozent.

Die demografische Entwicklung in den letzten Jahren ist bedenklich, so ist von 2006 bis 2016 die Armutsgefährdungsquote um 3,5 Prozentpunkte bei der älteren Bevölkerung gestiegen. Frauen sind am häufigsten betroffen mit 3,9 Prozentpunkten und bei den Männern mit 3,1 Prozentpunkte, so das Sozialministerium. Am bundesweiten Median (Mittelwert) richten sich die Zahlen, so gilt als armutsgefährdet, wer weniger als 60 Prozent dieses Medianeinkommens hat.

So liegt dieses bei 65-Jährigen um die 1 400 Euro und die Armutsgefährdungsschwelle bei 840 Euro. Doris Rauscher von der SPD fordert das ältere Menschen mehr im unterstützt werden und bei den Lebenshaltungskosten mehr entlastet werden wie es im Koalitionsvertrag vereinbart ist in Punkto Rente. Sie sagte: „Die geplante Absicherung der gesetzlichen Rente auf heutigem Niveau und die Einführung einer Grundrente tragen entscheidend dazu bei, die Alterssicherung zukunftsfähig zu gestalten“.

Damit das Armutsrisiko gesenkt werden könne müsse mehr passieren, auch auf Landesebene, so Rauscher. Sie sagte: „Wohnen wird im Freistaat mehr und mehr zur Armutsfalle.“ Dabei könne es nicht sein das Menschen die Jahre lang in einer Wohnung leben, diese verlassen müssen wegen den steigenden Mieten. „Der Freistaat muss hier schleunigst entgegensteuern und beispielsweise die Sozialbindung von gefördertem Wohnraum verlängern.“ Die Einführung eines Seniorentickets wäre eine große Hilfe, um die Mobilität für die Senioren zu verbessern.

Quelle: aerzteblatt.de

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Angehörige gesetzlich unfallversichert bei häuslicher Pflege

Bildinhalt: Ein Wohnung mit Möblen und mit blauen Wänden
Bildinhalt: Ein Wohnung mit Möblen und mit blauen Wänden

Pflegende Angehörige die in einer häuslichen Umgebung pflegen, können bei der Tätigkeit unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen. Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz macht darauf aufmerksam. Bei den Pflegetätigkeiten zu Hause sind die pflegenden Angehörigen gesetzlich unfallversichert, Beispielsweise beim Aufstehen, Anziehen, Essen, Baden oder zum Bett bringen.

Dafür gelten bestimmte Vorrausetzungen wie das die Pflege nicht erwerbsmäßig ist, dass die Pflegeperson nicht über das gesetzliche Pflegegeld finanzielle Leistungen erhält und dass die Pflege in häuslicher Umgebung stattfindet. Mindestens der Pflegegrad 2 muss die Pflegebedürftige Person haben und der Pflegeumfang muss mindestens zehn Stunden wöchentlich sein, regelmäßig auf mindestens zwei Tage verteilt.

Der Versicherungsschutz bestehe auch auf dem direkten Weg zum oder vom Ort der Pflegetätigkeit. Die Kosten für den Versicherungsschutz tragen die Kommunen. Viele Angehörige die plötzlich vor einem Pflegefall stehen sind überfordert. Deshalb hat das Gesundheits- und Sozialministerium in Brandenburg, eine neue kostenlose Info Broschüre über Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige veröffentlicht. Der Betroffene Pflegebedürftige muss nicht immer gleich ins Pflegeheim. Viele wissen nicht das es verschiedene Möglichkeiten gibt die genutzt werden können, wenn man ohne eigene Unterstützung Zuhause nicht mehr leben kann. Die Broschüre „Wegweiser Wohnformen im Alter“.

Gibt Informationen auf 24- Seiten über Beispielsweise: Unterstützungsangebote im eignen Wohnumfeld, Wohnstifte, Hospize, Wohnen, Verpflegung, Kostenübersichten. Die Sozialstaatsekretärin Almuth Hartwig-Tiedt sagt: „Mit der steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen gewinnt das Thema Pflege immer mehr an Bedeutung. Solange man aber in seiner eigenen Familie nicht selbst davon betroffen ist, wird das mögliche Eintreten einer Pflegebedürftigkeit oft verdrängt. Dann müssen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen oftmals unvorbereitet und in sehr kurzer Zeit wichtige Entscheidungen treffen. Es muss aber nicht immer gleich ein stationäres Pflegeh

eim sein. Es gibt viele verschiedene Unterstützungsangebote im eigenen Wohnumfeld, wie zum Beispiel Betreutes Wohnen, Appartements mit zusätzlichen Betreuungsangeboten oder auch Wohngemeinschaften. Mit der neuen Broschüre bieten wir dazu anschaulich die wichtigsten Informationen.“ Quelle www.masgf.brandenburg.de Laut der aktuellen Pflegestatistik sind in Brandenburg rund 112.000 Menschen pflegebedürftig. Die häusliche Pflege hat in Brandenburg einen sehr großen Stellenwert, rund 78 Prozent werden zu Hause gepflegt. Fast die Hälfte der Pflegebedürftigen wird allein von Angehörigen gepflegt.

Der Link zur Broschüre: Die Broschüre „Wegweiser Wohnformen im Alter“.

Quelle: ak-kurier.de

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Monitoring-Stelle UN-BRK und Zivilgesellschaft beraten UN-Fachausschuss

Bildbeschreibung: Schriftzug Menschenrechte auf englisch

Eigentlich wollten wir über das Thema nicht berichten, denn was da inhaltlich passiert, ist mehr als peinlich. Deutschland verfügt in der Tat über eine Monitoring- Stelle. Der UN Fachausschuss hat zusammen mit der Monitoring stelle, die Aufgabe festzustellen, welche offenen Punkte es hinsichtlich der UN- Behindertenkonvention (UN-BRK) in Deutschland noch gibt. Wer jetzt aber glaubt, dass es mit der Monitoring Stelle einen kompetenten Ansprechpartner gibt, der sich für die Umsetzung der UN-BRK in Deutschland einsetzt, der könnte sehr schnell enttäuscht werden.

Als Leser/In der Internetpräsenz der Monitoring Stelle (Institut für Menschenrechte in Berlin) haben sicherlich ein berechtigtes Interesse, die bestehenden Dokumente die als Ergebnis oder in Vorbereitung mit der Beratung des UN- Fachausschusses entstehen, einzulesen. Verlinkt werden diese Dokumente und es gibt sogar ein Dokument mit der Bezeichnung „Pre- List of Issues on Germany“. Also eine Vorabliste von Punkten die wohl in Deutschland noch offen sind, wenn es um das Thema UN-BRK und Umsetzung in Deutschland geht. Aber natürlich, werden solche Dokumente brav in englisch bereitgestellt, damit auch ja jene behinderten Menschen, die vielleicht nicht so in Fremdsprachen bewandert sind, ausgeschlossen werden. Aber vielleicht sollen auch jene, die es eigentlich betrifft, solche Dokumente erst gar nicht lesen.

Noch interessanter wird es, wenn man an das Institut Anfragen mit Bitte um Stellungnahme stellt, die unsere deutsche Gesetzgebung betreffen. Hier scheint man sich als Institut ganz raushalten zu wollen, indem solche Anfragen erst gar nicht beantwortet werden. Leider ist das genau die Erfahrung, die wir machen mussten, als wir um Stellungnahme hinsichtlich des Rentenpakets stellten. Dabei wollten wir einfach nur wissen, ob der Ausschluss der Rentenerhöhung bestimmter Gruppen von Behinderten Menschen (Stichtagregelung) sich mit der UN- BRK vereinbaren lässt oder nicht als Mittelbare Diskriminierung anzusehen ist. Pressearbeit ist also vermutlich nicht die Stärke des Instituts.

Zurück zum Kernthema. Eigentlich geht es in der Beratung um eine Staatenprüfung. Diese wird seitens des UN Fachausschuss regelmäßig durchgeführt und hat zur Aufgabe festzustellen, in wie weit die UN-BRK in den jeweiligen Staat umgesetzt wurde. Daraus ergibt sich dann ein Maßnahmenkatalog, der im Anschluss an die Bundesregierung zur Umsetzung, übergeben wird.

Was sich nach den vorliegenden Dokumenten erkennen lässt, geht es um viele Themen, wie bspw. das Gleichstellungsgesetz. In der „Pre- List of Issues on Germany“ finden sich Themen wie:

Gleichheit und Nichtdiskriminierung
Zugänglichkeit
Risikosituationen und humanitäre Notfälle
Gleiche Anerkennung vor dem Gesetz
Zugang zu Gerechtigkeit
Freiheit und Sicherheit der Person
Freiheit von Ausbeutung, Gewalt und Missbrauch
Schutz der Integrität der Person
Unabhängig leben und in die Gemeinschaft aufgenommen werden
Persönliche Mobilität
Respekt für Zuhause und die Familie
Bildung
Gesundheit
Arbeit und Beschäftigung
Angemessener Lebensstandard und sozialer Schutz
Teilnahme am politischen und öffentlichen Leben
Teilnahme am kulturellen Leben, Erholung, Freizeit und Sport
Statistiken und Datensammlung
Internationale Kooperation
Nationale Umsetzung und Überwachung

 

Ein Satz hat uns besonders gefallen: „Wir empfehlen dem Ausschuss nachdrücklich, die Frage der Gefahr von - Armut von Menschen mit Behinderungen zu behandeln: Die Aufmerksamkeit des Vertragsstaats für die Aussichten von Menschen mit Behinderungen reichte bisher nicht aus durch irgendeine Maßnahme. Wir möchten unseren ausdrücklichen Wunsch äußern, dass der Ausschuss seine Möglichkeiten nutzen wird, um diese Frage der Umsetzung und den Erfolg der bisher ergriffenen Maßnahmen anzugehen, um Deutschland zu ermutigen, sich eingehender mit dem Thema "gefährdet" auseinanderzusetzen Armut "oder" Armut von Menschen mit Behinderungen ".“

 

Wer sich jetzt näher mit dem Thema auseinandersetzen möchte und die original Dokumente (auf englisch) lesen möchte, hier die Links:

Statement der Monitoring-Stelle zur CRPD-Session (PDF Datei)

PreList of Issues (PDF Datei)

 

 

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Unsere App und was kann man damit machen?

Bildbeschreibung: Auf dem Bild ist ein Notebook und ein Handy zu sehen.

Unsere für Windows und Android verfügbare App, ist viel mehr als eine Nachrichten App. Wir hatten damit mehrere Ziele verfolgt. Nicht nur unsere Nachrichten lesen, oder gar teilen, das ist vielleicht etwas was jeder erwartet. Doch diese App sollte auch ein Hilfswerkzeug werden. Das hat uns dazu bewegt, einige zusätzliche Funktionen in den Premiumversionen ein zu bauen. Aber auch jene, die unsere Standard- App verwenden, erhalten indirekte Zusatzfunktionen.


Alles offline:
Die App verfügt über offline Funktionen. Das heißt, unsere Artikel, werden offline auf dem Smartphone (nur Android) gespeichert. Die Aktualisierung erfolgt dabei, je nach Wunsch, automatisch oder nur auf Wunsch. Dadurch kann Datenvolumen beim mobilen Internet gespart werden. In der Premium- Version lassen sich Artikel zudem als Favoriten speichern (optional)

Unser Panik- Button:
Der Panik- Button, oder auch "Red Button" ist ein hilfreiches Werkzeug um im Bedarfsfall andere Menschen per SMS darüber zu informieren, dass Hilfe benötigt wird. Optional lassen sich in der SMS Standortdaten übermitteln. Durch die Übermittlung der Standortdaten können die/der Empfänger, die hilfesuchende Person leichter finden. Hat der Empfänger sogar selbst die Premium- Version installiert, öffnet sich bei diesem eine Geo- Karte um die hilfesuchende Person leichter zu finden oder gar zu ihr zu navigieren (optional deaktivierbar). Ein weiterer Vorteil: Der Panikbutton lässt sich bei Android- Geräten sogar auf dem gesperrten Smartphone (optional) bedienen.


Home Zone (Geofencing):
Diese (optionale) Funktion ist hilfreich, wenn der/die Nutzer des Gerätes über "Weglauftendenzen" oder Orientierungsprobleme verfügt. Mit der Home-Zone kann ein Bereich definiert werden, der beim verlassen einen Alarm auslöst (optional deaktivierbar). Somit kann automatisiert schnell Hilfe herbeigerufen werden. 


Suchoption:
Diese Funktion ist nicht nur für Menschen die hilfsbedürftig sind interessant, sondern auch für Menschen, die ihre Abenteuerlust nachgehen wollen. Ob im Wald verlaufen, oder irgendwo gestürzt, kein Problem. So lange die Person sich in einem Bereich befindet, in dem der SMS- Empfang (Internet ist nicht immer und an jedem Ort verfügbar) möglich ist, kann ein Premium- App Nutzer, eine SMS- Suche auslösen. Der/die Empfänger müssen dabei nur die App (egal in welcher Variante) installiert und die Option "mich finden" aktiviert haben, schon können diese Personen per SMS gesucht werden. Voraussetzung: Der/die suchenden Personen müssen die Geräte die zu suchen sein sollen, in ihrer App (Premium- Version) registriert haben. Diese Registrierung erfolgt über einen Sicherheitsmechanismus (QR-Code und Authentifizierung) so dass ein Missbrauch der Suchfunktion ausgeschlossen ist. Da die Such- SMS verschlüsselt ist und weitere Sicherheitsmechanismen hier eine Rolle spielen, ist hier ein Missbrauch ausgeschlossen. Natürlich sind auch hier zum Schutze der Privatsphäre, alle Optionen jederzeit deaktivierbar.


Bewegungsmelder:
Die App verfügt über einen Bewegungsmelder, der ungewöhnliche Bewegungen des Smartphone registriert und daraufhin einen Alarm auslösen kann. Ungewöhnlich sind dabei plötzlich auftretende Beschleunigung, Lageveränderungen oder G- Belastungen. Die dafür erforderlichen Parameter lassen sich in der App auf komplexe Weise einstellen, da es sich um sehr individuelle Parameter handelt, die auf die/den Nutzer abgestimmt werden müssen. - Bitte beachten sie dafür die Hinweise im Hilfebereich der App.


Tipps & Tricks als Datenbank:
In den Premium- Versionen der App, gibt es eine Tipps und Tricks Datenbank (optional), die wir ständig aktualisieren und die sie sich jederzeit auf das Smartphone herunter laden können.


Sprachausgabe:
Die Premium- Versionen (optional) verfügen über eine Sprachausgabe (abschaltbar). Somit lassen sich die Nachrichtentexte vorlesen. 


Sprachsteuerung (nur Windows):
Unter Windows gibt es den Sprachassistenten "Cortana". Wir haben unsere App vollständig in den Sprachassistenten integriert, so dass sich viele Funktionen über die Sprachsteuerung aufrufen lassen (Premium- Variante)

 

hier gibt es mehr Infos und die Links in den App-Store unsere APP EU-Schwerbehinderung (hier klicken)

 

HINWEIS: Auf einigen Geräten kann es zu Beeinträchtigungen kommen, wenn die Energiesparoptionen (Akku- Optionen) für die App auf "Automatik" stehen. In unserem Hilfebereich gibt es eine Anleitung welche Akku- Einstellungen für die App erforderlich sind, damit diese immer im Hintergrund läuft und somit alle Funktionalitäten bereitgestellt werden können. Die App arbeitet nur dann, wenn das App- Icon in der Taskleiste des Smartphone zu sehen ist.

 

                                     Download Android Premium           App Download Windows Premium APP

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Haftungsausschluss: Wir übernehmen keine Funktionsgarantie, die insbesondere durch Fehlkonfiguration, Smartphone spezifische Eigenschaften, Netzprobleme oder andere Einflüsse entstanden sind. Für die Nutzung der App gelten die beim App- Erststart angezeigten Datenschutzbestimmungen und die AGB

Urteil BGH macht Einrichtungswechsel für Pflegheimbewohner einfacher

Bildinhalt: Gerichtsgebäude
Bildinhalt: Gerichtsgebäude

Die Rechte von Menschen in den Alten- und Pflegeheimen will der Bundesgerichtshof (BGH) stärken. So können Sie die Einrichtung nun einfacher wechseln, ohne zusätzliche Kosten bangen zu müssen. Das alte Pflegeheim darf den Pflegeplatz nicht mehr berechnen, auch wenn sie vor der vereinbarten Vertraglichen Kündigungsfrist ausziehen. Dies haben am 4 Oktober 2018 Zivilrichter in Karlsruhe entschieden (Az.: III ZR 292/17).

Aus Baden-Württemberg hatte ein Mann geklagt, der unter Multipler Sklerose erkrankt ist. In dem Fall wollte er in ein Haus umziehen, das auf seine Bedürfnisse angepasst ist.

Da sein Pflegeheim eine einmonatige Kündigungsfrist vorsah, hatte er Ende Januar 2015 die Kündigung für Ende Februar eingereicht. In dem neuen Haus wurde ein Platz schon zum 14 Februar frei und er zog dann ein. Das Pflegeheim wollte noch Geld für den Monat doch dieses ohne Erfolg. Im Sozialgesetzbuch ist für die Pflegekassen geregelt, dass am Tag der Abrechnung mit dem Heim die Zahlungspflicht endet, sobald der Bewohner entlassen wird oder stirbt.

In dem Fall hatten die Richter zu klären was das für den privatrechtlichen Vertrag zwischen Bewohner und Heim bedeutet. Die Regelung kommt auch allen Patienten zugute die Leistungen der Pflegeversicherung bekommen, nach ihrer Auffassung- so müssen Sie ihren Platz ab Auszug nicht mehr bezahlen.

Daran ändern Kündigungsfristen nichts. Das Urteil hat der Senat damit begründet, dass die Heime denn Leerstand schon mit einplanen würden in die Pflegesätze und auf die Heimbewohner umlegen. Patienten und Pflegekassen habe der Gesetzgeber schützen wollen vor doppelter Inanspruchnahme.

Quelle: aerzteblatt.de

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Höhere Pflegebeitragssätze unterstützen nur wenige Bundesbürger

Bildinhalt: Eine Hand (in schwarz weiß) mit einer ein Euro Münze (in Farbe)
Bildinhalt: Eine Hand (in schwarz weiß) mit einer ein Euro Münze (in Farbe)

Laut einer Umfrage sind nur wenige Deutsche bereit für einen höheren Beitrag für die Pflegeversicherung. 46 Prozent wollen nicht mehr für die Pflege zahlen, nur 34 Prozent sind bereit mehr für die Pflege zu bezahlen. 20 Prozent waren unentschieden. Die Bereitschaft für höhere Beiträge sinkt mit dem Alter laut der Erhebung des Meinungsforschungsinstitut Kantar Emnid.

40 Prozent der unter 35-Jährigen waren bereit für höhere Beiträge, dagegen im Alter zwischen 55 und 65 Jahre waren nur 30 Prozent bereit für höhere Beiträge. Über die Hälfte (53 Prozent) in dem Alter lehnt höhere Beiträge ab 55 Prozent gaben in der Umfrage laut Handelsblatt an, das Sie sich noch nicht Gedanken gemacht haben was in Zukunft sei, wenn Sie selber Pflege benötigen.

Dabei wurden als Gründe genannt sich noch zu jung zu fühlen oder das sich mit dem Thema nicht beschäftigt werden wolle. Im August 2018 hatte das Meinungsforschungsinstitut Kantar Emnid 1 000 Deutsche im Alter zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Zum 1 Januar 2019 will der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Pflegebeiträge erhöhen um 0,5 Prozentpunkte.

Somit liegt der der Beitragssatz dann bei 3,05 Prozentpunkte und für Kinderlose bei 3,3 Prozentpunkte. 7,6 Milliarden Euro Jährlich an zusätzlichen Mehreinahmen kommen hinzu für die Pflegeversicherung. Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte bereits im Mai eine Beitragserhöhung verkündet. Um 0,2 Prozentpunkte war damals angekündigt wurden. „Mit der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs wurden die Leistungen der Pflegeversicherung deutlich verbessert“. „Mehr Menschen haben die unterschiedlichen Leistungsverbesserungen in Anspruch genommen als ursprünglich erwartet.“

Damit die Menschen im Arbeitsmarkt noch schneller integriert werden können, so sollen durch die Bundesagentur noch mehr „Qualifizierungsmaßnahmen“ finanziert werden. Zurzeit liegen keine Pläne vor für einen neuen Umgang mit der Sanktions- und Sparpolitik, die von den Betroffenen oft kritisiert werden. Viele werden von ihrer Familie im alter versorgt. Dadurch wird die Pflege in private Hände gegeben. Quelle: dpa

Quelle: aerzteblatt.de

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Einwanderungsgesetz Stichtagsreglung schlägt SPD vor

Bildinhalt: Eine Hand hält ein Puzzel teil und eine andere Hand hält ein zweites Puzzel teil beide passen in einander, das Bild ist schwarz weiß
Bildinhalt: Eine Hand hält ein Puzzel teil und eine andere Hand hält ein zweites Puzzel teil beide passen in einander, das Bild ist schwarz weiß

Eine bessere Bleibeperspektive will die SPD abgelehnten Asylbewerbern und Geduldeten in Ausbildungs- und Arbeitsverhältnissen ermöglichen. So sollen Sie vom Asylverfahren in das Verfahren für Einwanderung von Fachkräften wechseln können, auch bezeichnet als „Spurwechsel“.

In Berlin habe Eva Högl und Burkhard Lischka gesagt: „Gut integrierten Ausländerinnen und Ausländern, die zum 1. August 2018 bereits in einem Ausbildungsverhältnis oder in einem sozial­ver­sicherungs­pflichtigen Arbeitsverhältnis standen, soll die Möglichkeit eröffnet werden, einen regulären Aufenthaltstitel im Rahmen des künftigen Einwanderungsgesetzes zu bekommen“. Der Missbrauch sei ausgeschlossen sagte Sie, da der Stichtag noch vor der Vorstellung der Eckpunkte für ein neues Einwanderungsgesetz sei.

So können jetzt keine Arbeitsverhältnisse mehr abgeschlossen werden, die nur zum Aufenthalt dienen. „Mit dem Inkraft­treten eines Einwanderungsgesetzes ist der Spurwechsel nicht mehr erforderlich.“ Auch biete der Vorschlag Rechtssicherheit in doppelter Ausführung: Für Personen, die sich gut integriert haben und auch eine Arbeit seit längerem ausüben, sowie für die Handwerksbetriebe und Unternehmen, „die kein Verständnis dafür haben, wenn wir ihre mühsam gewonnenen Fachkräfte wieder nach Hause schicken“.

Am 20 August 2018 hat die CDU den „Spurwechsel“ von abgelehnt, aber geduldeten Asylbewerbern eine Absage in den Arbeitsmarkt erteilt. Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) sagte, dass dieses bedeuten würde, dass das Asylrecht „zu einer Art Ersatzzuwanderungsrecht“ gemacht würde. Eine Greencard für Pflegekräfte hatte der Bundesverband privater Anbieter und soziale Dienste (bpa) vorgeschlagen.

Bernd Meurer der bpa Präsident hatte gesagt der „bürokratische Hindernislauf“ müsse dringlich beendet werden. Im vergangenen Jahr haben in Deutschland fast doppelt so viele ausländische Pflegekräfte gearbeitet wie noch vor vier Jahren. Im Jahr 2013 waren rund 74 000 Pflege und Pflegerinnern sozialversicherungspflichtig beschäftigt, bereit 128 000 im Jahr 2017.

Auch ist der Zahl der geringfügig Beschäftigten in dem Bereich im Vergleichszeitraum von 5 300 auf 6 000 gestiegen. wie die „Passauer Neue Presse“ unter Berufung auf eine Antwort aus dem Gesundheitsministerium auf eine Anfrage der AfD berichteten. Danach sind 66 000 Pflegekräfte aus einem EU-Mitgliedsstaat, aus dem Balkan Ländern stammen 18 000, aus osteuropäischen Drittstaaten 7 000 und aus Asylherkunftsländern 3 500.

Der Gesundheitspolitiker der AfD Stephan Brandner sagte der Zeitung: „Wenn ausländische Pfleger nach Deutschland kommen möchten, dann sollten keine unnötigen Barrieren geschaffen und ihr Engagement unterstützt werden". Auch sei es unbefriedigend, dass viele ausländischen Fachkräfte die Unternehmen nicht einstellen können, da es an den bürokratischen Hürden, wie Beispielsweise Visa Bestimmungen scheitert.

Eine Besserung ist in der Entlohnung in Sicht. Das EU-Parlament hat in der letzten Woche eine Reform für Entsenderichtlinie verabschiedet, um die Arbeitnehmer in anderen EU-Ländern besser vor Ausbeuten und Niedriglöhnen zu schützen. Dadurch sollen die Arbeitnehmer den gleichen Lohn bekommen wie die lokalen Kollegen.

Es dürfen auch nicht mehr die Anreise und kosten für die Unterkunft vom Lohn abgezogen werden, sondern müssen vom Arbeitgeber bezahlt werden. So sind auch Entsendungen künftig auf ein Jahr beschränkt, auch eine Verlängerung um eine weiteres halbes Jahr ist möglich. Quelle: aerztezeitung.de

Quelle: aerzteblatt.de

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Um 0,5 Prozentpunkte steigt die Pflegeversicherung zum Jahresbeginn

Bildinhalt: Eine Hand die eine 20 Euro Geldschein in der Hand hält und in der anderen Hand 3 20 Euro Scheine
Bildinhalt: Eine Hand die eine 20 Euro Geldschein in der Hand hält und in der anderen Hand 3 20 Euro Scheine

Ab dem 1 Januar 2019 soll der Beitragssatz für die gesetzliche Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte steigen. 7,6 Milliarden Euro an zusätzlichen kommen hinzu für die Pflegeversicherung. Den Entwurf für die Pflegeversicherung 2019 hat das Bundesgesundheitsministerium bereits vorgelegt.

Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte bereits im Mai eine Beitragserhöhung verkündet. Um 0,2 Prozentpunkte war damals angekündigt wurden. „Mit der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs wurden die Leistungen der Pflegeversicherung deutlich verbessert“. „Mehr Menschen haben die unterschiedlichen Leistungsverbesserungen in Anspruch genommen als ursprünglich erwartet.“

Maßnahmen aus dem Pflegepersonal-Stärkungsgesetz könnten mit den Mehreinnahmen wie im Koalitionsvertag Vorhaben, die vereinbart wurden umgesetzt werden um in der Pflege zu entlasten die Angehörigen die Pflegen. Es werden bis Jahresende von den Pflegekassen Mehrausgaben von zwei Milliarden Euro und ein höheres Minus von drei Milliarden Euro erwartet. Bei 2,55 Prozent des Bruttoeinkommens liegt aktuell der Beitragssatz, bei Kinderlosen liegt er bei 2,8 Prozent. Die Hälfte wird bei Arbeitnehmern vom Arbeitgeber bezahlt, jedoch ohne den Kinderlosenzuschlag. 

Von der Regierung heißt es „Das ist kein Rechenfehler, die Ausgaben haben sich anders entwickelt als die Prognosen“. Zurzeit gibt es 100 000 mehr Pflegefälle, als damals vorausgesagt wurde. Auf rund 3 % Prozent des Bruttoeinkommens erhöht sich dann die Pflegeversicherung. Jens Spahn hat auf „hohe Akzeptanz für Mehrausgaben in der Pflege“ hingewiesen, dass kaum verwunderlich sei in einer Gesellschaft die immer älter wird und die Pflegeberufe unterbezahlt sind und dadurch keiner mehr diesen Beruf ausübt.

Mit Hubertus Heil den Arbeitsminister ist Jens Spahn derzeit in Beratung. Es geht um die erhöhten Ausgaben der Pflegeversicherung, das im tausch die Abgaben für die Arbeitslosenversicherung um 0,3 Prozentpunkte sinken. Somit wären Sie dabei bei rund 2,7 Prozent.

Ein Grund ist das die Bundesagentur für Arbeit mehr ein nimmt zurzeit als sie ausgibt. Nach Einschätzungen ist ein mittelfristiges Finanzpolster von 22,5 Milliarden Euro vorhanden. Auch ist die Rede von einem Konzept das Arbeitslosengeld umzustrukturieren.

Damit die Menschen im Arbeitsmarkt noch schneller integriert werden können, so sollen durch die Bundesagentur noch mehr „Qualifizierungsmaßnahmen“ finanziert werden. Zurzeit liegen keine Pläne vor für einen neuen Umgang mit der Sanktions- und Sparpolitik, die von den Betroffenen oft kritisiert werden. Viele werden von ihrer Familie im alter versorgt. Dadurch wird die Pflege in private Hände gegeben. Quelle: dpa

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Vor Kompetenzverlust warnt der Bundesrat in der Altenpflege

Bildinhalt: Ein junge Frau am Laptop
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Am 21 September 2018 hat der Bundesrat der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Pflegeberufe zugestimmt. Dieses wird ab 2020 wirksam. Dennoch hat das Gremium kritische Worte in seinem Beschluss: Es würde die Gefahr bestehen, dass in der Altenpflege Fachkräfte abgewertet werden im Vergleich zu anderen Fachkräften. Darum müsse die Auswirkungen der Verordnung wissenschaftlich untersucht werden.

Im Entschließungsantrag des Bundesrats heißt es, dass im Bezug auf die berufliche Mobilität einer gleichen Bezahlung von Pflegefachkräften in Krankenhäusern und in der Langzeitpflege neue Kompetenzbeschreibungen ein falsches Signal setze. Deshalb fordern die Bundesländer die Bundesregierung auf, das in der Altenpflegeausbildung das Niveau abzusenken zum schnellst möglichen Zeitpunkt und es gibt’s bereit jetzt geeignete Maßnahmen, um in der Altenpflege die Benachteiligungen aufzufangen.

Eine bundeseinheitliche Refinanzierung der Miet- und Investitionskosten für alle Pflegeschulen hat der Bundesrat gefordert. Das ab 2020 in Kraft treten Pflegeberufgesetz sei der Hintergrund. Eine Refinanzierung der Investitionskosten schließt das Gesetz aus, dazu zählt auch die Miete, über Ausbildungsfonds aus.

Krankenpflegeschulen können ihre Mietkosten über das Krankenhausfinanzierungsgesetz refinanzieren, eine dementsprechende gesetzliche Grundlage für Altenpflegeschulen fehlt. Forderungen des Bundesrats unterstützt der Berufsverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa). Bernd Tews der Geschäftsführer von bpa sagte: „Die Pflegeschulen brauchen schnell Rechtssicherheit, wie sie ihre Mieten ab 2020 refinanzieren können. Ansonsten werden Ausbildungskapazitäten gefährdet". Der Bundesrat weist daraufhin, dass durch die Schlechterstellung der Altenpflegeschulen, dieses dazu führen könne, dass dieses schließen müssten. Tews sagte: „Das darf nicht passieren. Wir brauchen jeden Schulplatz und jeden Auszubildenden. Dafür sind Bund und Länder in der Verantwortung". Quelle: bibliomed-pflege.de

Die Pflegeausbildung soll mit der neuen Reform gestärkt und attraktiver gemacht werden und an die Bedürfnisse angepasst werden der alternden Gesellschaft. So sollen in Zukunft die Pflegenden leichter zwischen den unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen wechseln können und es sollen die Aufstiegsmöglichkeiten dabei erhalten bleiben. Zudem soll die Ausbildung EU passend werden.

63 200 Jugendliche hatten im Schuljahr 2016/17 eine Berufsausbildung in der Pflege angefangen. Dieses waren 2 000 mehr als im Jahr davor. Die Bundesregierung wollte eigentlich die Ausbildungen Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpfleger die bisher getrennt waren, zu einer Komplett generalistischen Ausbildung zusammenfassen.

Doch dieses Modell hatte Widerstand besonders Seitens der CDU ausgelöst, dass einige Kritiker sich äußerten mit der Sorge, dass Hauptschüler von dem zu hohen Ausbildungsniveau abschreckt werden könnten. Darum habe man jetzt einen Kompromiss gefunden und hat sich für ein 2-plus-1-Modell entschieden. So sollen alle Auszubildenden mit einer zweijährigen generalistischen Pflegeausbildung beginnen.

Im Anschluss kann dann die Ausbildung fortgesetzt werden so das im letzten Jahr ein spezialisierter Abschluss anvisiert werden kann als Alten-, oder Kinderkrankenpfleger. In der Krankenpflege einen Einzelabschluss soll es in Zukunft nicht mehr geben.

Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte: „Ich möchte, dass auch in Zukunft Haupt- und Realschüler die Chance und die Möglichkeit haben eine solche Ausbildung nicht nur zu beginnen, sondern auch erfolgreich abzuschließen. Denn wir brauchen jeden der kann und will, in der Pflege“, twitterte er. Die neue Verordnung regelt die Einzelheiten zu den Mindestanforderungen, zur Ausbildungsstruktur, den Ausbildungsinhalten, den Prüfungen und der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Auch für die akademische Pflegeausbildung trifft sie Regelungen.

Die Bundesländer, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Versichere sollen einzahlen. Das noch teilweise erhobene Schuldgeld wird abgeschafft. Ab 2020 sollen die neuen Regeln gelten. Vom Bundesrat muss die neue Verordnung noch genehmigt werden. Die Vorgaben müssen noch von einer Fachkommission von den Ländern und den Pflegeschulen in Rahmenpläne und Lehrplänen angepasst werden.

Quelle: aerzteblatt.de

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