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Pflege: Jens Spahn äußert sich zu Pflege auf dem Deutschen Pflegetag in Berlin

Bildinhalt: Das Reichstagsgebäude in Berlin

Der neue Gesundheitsminister Jens Spahn von der CDU sagt am 15 März 2018 zur Pflege: "Ich möchte als Minister so ehrlich sein zu sagen, das ist nicht mal eben so gemacht" auf dem Deutschen Pflegetag in Berlin.

Andreas Westerfellhaus der Ex-Präsident des Deutschen Pflegerates, will Spahn zum neuen Generalbevollmächtigten der Regierung machen.

 

Spahn ist für eine bessere Bezahlung der Pflegekräfte, doch dieses muss finanziert werden. Es sollen mehr Pflegekräfte nach Tarif bezahlt werden wie bisher. Die Koalition will es vereinfachen Tarifverträge für allgemeinverbindlich zu erklären, sagte der Minister: "Die Bezahlung hat maßgeblich Einfluss darauf, wie attraktiv ein Beruf ist".

Die Personalbemessung muss verbessert werden sagte Spahn. Die Organisation soll in der "betriebswirtschaftlichen Verantwortung der Träger" bleiben. Bisher ist die CDU-Politikerin Ingrid Fischbach Pflegebevollmächtigte und Patientenbeauftragte der Bundesregierung.

Spahn will Westerfellhaus dem Kabinett als neuen Pflegebevollmächtigten vorschlagen. Noch offen ist ob, wie bisher beide Posten in Zukunft in einer Hand bleiben. Seit Mittwoch dem 14 März 2018 hat Span die Nachfolge des bisherigen Gesundheitsminister Hermann Gröhe von der CDU angetreten.

Quelle: welt.de 

Bayern: 500 000 Euro für Beratungszentrum

Für die kommenden vier Jahre wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Oberbayerische Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener (OSPE) gefördert.

Der Bundestagsabgeordnete Andreas Lenz von der CSU sagt: „Ich freue mich sehr, dass das Projekt der Oberbayerischen Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener vom Bund mit über 500 000 Euro unterstützt wird.“

 

Es handelt sich bei dem Projekt um ein unabhängiges Beratungszentrum für Menschen mit Behinderung in Vaterstetten.

Das Beratungsangebot ist kostenlos und gibt eine Orientierungs-, Entscheidungs- und Planungshilfe. Die Beratung ist „Peer Consulting“ das bedeutet von Behinderten für Behinderte.

Der Bundestagsabgeordnete Lenz sagt: „Es ist sehr wichtig, dass die Betroffenen eine unabhängige Beratungsstelle haben, die sie informiert und unterstützt ein selbst bestimmtes Leben zu führen."

Quelle: merkur.de

Pflege: Deutscher Pflegepreis vergeben

In der Pflege muss sich langfristig etwas ändern. Im Hinblick auf die Pflegebedürftigen die in Zukunft eher mehr werden als weniger. Denn die geburtenstarken Jahrgänge werden bald ins Rentenalter kommen.

Laut der Analyse des Bundeinstituts für Berufsbildung(RIBB) werden 2035 in den Gesundheits- und Pflegeberufen um die 270 000 Fachkräfte fehlen.

 

In Berlin wird die 34-jährige Krankenschwester Margarete Albrecht aus Bielefeld ausgezeichnet. Eine der Kernbotschaften des Deutschen Pflegepreises ist „Pflege geht uns alle an“. Margarete Albrecht arbeitet mit epilepsiekranken Kindern in Bielefeld-Bethel in der Fachklinik Mara. Außerdem hat Sie den Bachelor in Pflegewissenschaften gemacht.

Sie gilt als ein Vorbild, als Mut Macherin und Anwältin der Patienten. Albrecht sagt über ihrer Arbeit mit den epilepsiekranken Kindern: "Ich denke, man kann immer irgendwas tun, und wenn es nur das Zuhören ist.

Auch, wenn wir eine Krankheit vielleicht nicht heilen können. Aber wir können das begleiten." Für den Deutschen Pflegepreis wurde Sie von ihren Kollegen vorgeschlagen.

Quelle: deutschlandfunk.de

Pflege: Selbsthilfegruppe für Angehörige von Demenzkranken

In Nordrhein-Westfalen Hückeswagen gründet das Seniorennetzwerk Hückeswagen eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Demenzkranken.

Am 4 April 2018 findet das erste Gruppe treffen im „Wohnwerk“ statt. 

Rund 1,5 Millionen Menschen in Deutschland sind an Demenz erkrankt. Davon werden 75 Prozent in der Familie gepflegt. Deshalb ist eine Entlastung der Angehörigen sehr wichtig. Aus diesem Grund bietet das Seniorennetzwerk eine begleitende Selbsthilfegruppe in den Tagespflegeräumen des „Wohnwerks“.

Seit 2010 leitet Iris Prangenberg-Röntgen die Gruppe um den Angehörigen und Pflegebedürftigen zu helfen. Frau Ursula Wolf empfiehlt ohne die Betroffenen erkrankten die Treffen zu besuchen: „Für Betroffene ist es besonders im Frühstadium der Krankheit sehr schwer auszuhalten, wenn über sie oder ihre Krankheit gesprochen wird“.

Zudem bietet das „Wohnwerk“ eine kostenfreie Betreuung an bei den Treffen der Selbsthilfegruppe. Wenn eine Betreuung benötigt wird, sollte vorab dieses telefonisch bekannt gegeben werden.

Quelle:rp-online.de

Pflege: Pflegedienste kündigen Pflege

Die GroKo verspricht 8 000 neue Stellen in der Pflege. Doch es fehlen rund 100 000 Fachkräfte.

Immer mehr Pflegedienste kündigen ihren Patienten, dieses ist Alarmierend.

 

Gerade die Menschen die Hilfe brauchen trifft es am meisten. Das bedeutet der Angehöriger hat niemanden mehr der einen unterstützt bei der Pflege. Der Pflegeberuf muss an Attraktivität gewinnen und das Gehalt muss dementsprechend angepasst werden.

Auch die Universitätskliniken leiden unter den Fachkräftemängeln. Auch sollte bedacht werden das es circa 30 000 Betriebe gibt in dem Bereich der ambulanten und stationären Altenpflege. Dann sind die 8 000 zusätzlichen Stellen kein Gewicht und man wird dieses kaum merken.

Die Politik muss mehr Stellen schaffen, wir reden hier nicht von 8 000 Stellen, sondern von dem 10-Fachen an Stellen. Damit sich etwas ändert im Gesundheitssystem. Betrachtet man den demografischen Wandel muss man davon ausgehen das der Pflegebedarf immer größer wird.

Der Pflegenotstand wird sich in Deutschland nicht verbessern, sondern verschlechtern. Es kann dem nur entgegengewirkt werden, wenn der Fachkräftemangel behoben wird. Ein guter Anfang wäre es, wenn das Gehalt angepasst wird.

Doch es gibt zu wenige in Deutschland die sich für den Beruf begeistern können. Deshalb wird in den Nachbar Ländern um Fachkräfte geworben. Zudem müssen sich die Arbeitsbedingungen ändern und fair sein. So das eine Qualitative Pflegegewährleistet werden kann und nicht auf den kosten des einzelnen und deren Gesundheit.

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Pflege: Caritas fordert klarer Strukturen für die neue Pflege-Ausbildung

Ab 2020 sollen alle Ausbildungen in der Pflege zusammengeführt werden, die Caritas fordert eine Prüfungs- und Ausbildungsordnung für das Pflegeberufereformgesetz.

Jedoch ist die Zeit knapp geworden, wegen der verzögerten Regierungsbildung.

 

Zudem muss die die Finanzierung der Ausbildung die bisher nach zwei getrennten Systemen läuft und somit wesentliche geringere Beiträge für die Altenpflege vorsieht geregelt werden. Es wird eine finanzielle auf Stockung der Fachseminare benötigt bis spätestens 2019, eine Anhebung der Landesförderung von 280 auf 490 Euro monatlich für jeden Schüler.

Die damalige Regierung CDU und SPD hatten im Frühjahr 2017 das neue Ausbildungsgesetz für Pflegeberufe beschlossen. Davon sind in NRW um die 40 000 Auszubildenden betroffen. in Zukunft sollen alle Ausbildungen in den Pflegeschulen mit einer zweijährigen generalistischen Ausbildung beginnen.

Die Auszubildenden können nach zwei Jahren sich entscheiden, ob sie sich im Bereich Altenpflege oder Kinderkrankenpflege spezialisieren oder die generalistische Ausbildung fortsetzen.

Laut Caritas sind Rund 350 Pflegeschulen, gleich viel Krankenhäuser betroffen und circa. 5 000 Pflegedienste und Altenheime von der neuen Ausrichtung.

Quelle: kirche-und-leben.de

Paralympics keine Selbstverständlichkeit

In Pyeongchang sind die Winter-Paralympics, doch bis 2012 ignorierte Nordkorea die Paralympics. Vielleicht ist es ein erster wichtiger Schritt damit die Menschen mit Behinderung in Korea mehr Anerkennung bekommen.

Zudem fordern viele Verbände die Abschaffung des Klassifizierungssystems für Behinderung.

 

Auch durfte im letzten Jahr erstmals eine unabhängige Delegation für Forschungen ins Land reisen. Bei der die UN-Sonderberichterstatterin Catalina Devandas-Aguilar ein Tischtennisturnier besuchte an dem behinderte und nicht behinderte Spieler teilnahmen.

Sie hatte während ihres Besuches viele Menschen mit Behinderung kennengelernt. Doch die Begegnung mit geistig behinderten Menschen blieb aus. In Pjöngjang gibt es selten barrierefreie Gebäude. Stefan Samse, Büroleiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Seoul glaubt, dass es für Behindertenrechte eine Chance sei. Stefan Samse steht mit dem nordkoreanischen Behindertensportverband in Kontakt.

Auch könnten bei der Paralympics leichter Gesprächskanäle geöffnet werden. Bei der Eröffnungsfeier gab es zwar große Worte mit Musik und Feuerwerk. Doch viele Plätze bei den Zuschauern blieben unbesetzt. So war der Applaus der Zuschauer nur gering.

Quelle:augsburger-allgemeine.de

Pflege: Veranstaltung „Deutschen Pflegetag 2018“

In der Station-Berlin findet vom 15 bis 17 März 2018 der Deutsche Pflegetag statt. Die AOK als Gründungspartner des Kongresses stellt ihr Engagement unter dem Motto „Pflege-Kompetenz verbindet“ auf dem Kongress vor.

Zu den wichtigsten Themen gehören die Gesundheitsförderung und Prävention in Einrichtungen der Pflege sowie die Eingliederungshilfe. Zudem gibt es verschiedene Workshops.

Beispielsweise zur Grundlagen in der Pflege, Gewalt- Lösungsstrategien im Team. Weitere Themen sind in der Gesundheit Integrative Pflege, Health Literacy und Gesundheitskompetenz der Bevölkerung in Deutschland.

Der Hartmann Pflegepreis 2018 wird verliehen für die besten Konzepte und Ideen um die Pflege zu verbessern.

Auch wird sich der häuslichen Pflege gewidmet. Beispielsweise mit den neuen Anforderungen an Beratungsbesuche bei Pflegebedürftigen und die Fragen um die Patientensicherheit in der ambulanten Pflege. Auch die täglichen Herausforderungen in der Pflege werden diskutiert mit Pflegepolitiker mit Experten des Wissenschaftlichen Institut der AOK und dem Vorstandschef des AOK-Bundesverbandes Martin Litsch. 

Zur Veranstaltung: „Deutschen Pflegetag 2018“

Quelle: aerztezeitung.de

Schwerbehinderung: Autofahren trotzt Behinderung

Das Mobilitäts-Zentrum Mattes ermöglicht es Menschen mit Behinderung wieder mit dem Auto zu fahren. Mattes hilft bei allen umbau Angelegenheiten um das Fahrzeug den speziellen Bedürfnissen des Kunden anzupassen.

Beispielsweise wird am Lenkrad ein Multifunktions-Drehknopf angebracht mit dem das Licht, der Blinker, der Scheibenwischer, die Hupe bedient wird. Oder das Handgas.

Für den Umbau Bedarf es Planung, denn jeder Umbau ist anders. Zudem gibt es für die wenigsten Fahrzeug Typen dementsprechende Montagesätze, deshalb müssen die meisten Komponenten selbst hergestellt werden. Die Komponenten werden vom Medizin-TÜV vorher überprüft und dürfen nur eingebaut werden, wenn diese den Qualität Check bestanden haben.

Beispielsweise werden eingebaut Fußerhöhungen, spezielle Fahrersitze, Auffahrschienen, Rollstuhl-Haltesysteme, Heckabsenkungen, elektrische Trittstufen und Lenkungen. Für die Kosten des Umbaus kommen oft Stiftungen auf, meistens nicht nur eine, sondern mehrere für einen Fahrzeugumbau.

Nicht nur Privatpersonen lassen ihrer Fahrzeuge umbauen. Viele Diakoniestationen sind auch Kunden von Mobilitäts-Zentrum Mattes.

Quelle: waz-online.de

Pflege: Am Sonntag 11.03.2018 kommt im Ersten der Tatort „Im toten Winkel“

Der Tatort kommende Sonntag um 20:15 Uhr im Ersten „Im toten Winkel“ verbindet einen Mordfall mit einem Thema das immer mehr Aufmerksamkeit gewinnt.

Im toten Winkel - Als der Rentner Horst Claasen (Dieter Schaad) seine demenzkranke Frau tötet, sehen sich die Bremer Ermittler Inga Lürsen (Sabine Postel) und Stedefreund (Oliver Mommsen) mit einem gesellschaftlichen Tabuthema konfrontiert.

Hat sich Horst Claasen die häusliche Pflege tatsächlich nicht leisten können? Der Gutachter Carsten Kühne (Peter Heinrich Brix) führt die Ermittler Schicht um Schicht in den Alltag von Pflegenden ein, die sich aufopferungsvoll um ihre Angehörigen kümmern. 

 

Die Kommissare geraten in einen toten Winkel des deutschen Pflegesystems, ihnen stockt angesichts der Ungerechtigkeit und der persönlichen Schicksale der Atem. Quelle: hoerzu.de

Der Tatort greift ein wichtiges Thema auf, dass einen zum Nachdenken anregt. Mittlerweile ist das Thema Pflege dank dem Pflege Azubi Alexander Jorde immer mehr ins Gespräch gekommen. So wird auch immer mehr der Pflegenotstand in Deutschland beachtet.

Am Sonntag wird der Zuschauer dem Thema Pflege nähergebracht und einem Schicksal das emotional sehr berührt. Es wird in unserer Gesellschaft meist nicht beachtet, das Thema Pflege. Nur dann, wenn man selbst betroffen ist.

 

Nachtrag:

Der Tatort "Im toten Winkel" hat sehr gut gezeigt wie es den Angehörigen von Pflegebedürftigen ergeht, wenn Sie überfordert sind.  Auch wurde das Thema mit der Pflege-Mafia widergespiegelt, über das wir auch schon berichtet haben. Der Tatort hat ganz viele Themen über die Pflege wiedergegeben über die wir schon berichtet haben. Beispielsweise: Demenz, Intensiv-Pflege, Verhinderungspflege, Pflegekraftvermittlungen. Wir können den Tatort empfehlen, denn er gibt ziemlich gut die Probleme wieder und wie Angehörige und Pflegebedürftige leiden. 

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