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In der Pflege wird die Bereitschaft immer mehr für Digitale Anwendungen

Bildinhalt: Ein Roboter der sich mit einer Frau unterhält
Bildinhalt: Ein Roboter der sich mit einer Frau unterhält

Eine Umfrage der Techniker Krankenkasse (TK) TK-Meinungsplus Pflege, hat mit der Forsa das Meinungsforschungsinstitut 1 007 Frauen und Männer ab 18 Jahren befragt. 90 Prozent der Befragten können sich vorstellen, dass Sie die digitalen Technologien im Alter benutzen Beispielsweise: Sensoren, die registrieren das morgendliche Aufstehen.

Doch sink die Bereitschaft sich von einen Pflegeroboter unterstützen zu lassen. 58 Prozent der Befragten können sich dieses noch vorstellen. Sich von einem Roboter bei der Körperpflege helfen zu lassen, dazu sind nur 39 Prozent bereit. Thomas Ballast, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der TK, hat bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse in Berlin darauf Aufmerksam gemacht, bis Roboter die Körperpflege mit unterstützen können, es noch ein weiter Weg sei.

Er sagte: „So weit sind wir allerdings technisch noch nicht“. Von den Politikern forderte er, das digitale Anwendungen von den Krankenkassen gefördert werden können, für die Versicherten, mit denen die Versicherten länger zu Hause bleiben könnten. Es sei auch ein Wunsch der Bevölkerung. Auch würden dadurch Kosten reduziert, weil die Menschen nicht mehr ins Pflegeheim müssten. Ballast sagte, es gebe bisher keine gesetzlichen Grundlagen, dass Krankenkassen die Kosten für digitale Hilfsmittel übernehmen. 

Zudem ergab die Umfrage das 83 Prozent in der eigenen Wohnung gepflegt werden wollen. In eine Senioren-WG wollten lediglich 59 Prozent. Bei Angehörigen 48 Prozent und in Pflegeheim 37 Prozent versorgt werden. Von Qualifizierten Pflegefachkräften wollten die Menschen am liebsten gepflegt werden. Dieses gaben 83 Prozent an. 62 Prozent wollten von nahen Angehörigen gepflegt werden.

Georg von Elst, der Teamleiter Pflege der TK hatte den Menschen empfohlen, rechtzeitig mit ihren Angehörigen darüber zu sprechen, wie Sie sich im Alter die eigene Pflege vorstellen. Elst sagte: „Es ist die immer gleiche Geschichte: Mit etwa 80 Jahren tritt die Pflegebedürftigkeit ein. Dann kann der Betroffene seine Situation nicht mehr aktiv gestalten“. „Das ist ein Problem. Wir müssen uns vorher überlegen, wie wir im Alter leben möchten und dann müssen wir die entsprechenden Schritte einleiten.“ 56 Prozent haben der Umfrage angegeben, dass Sie noch nie mit Angehörigen über ihre eigene Pflege gesprochen haben.

Quelle: aerzteblatt.de

 

 

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Über 130 000 Pflegefachkräfte fehlen bis 2035

Bildinhalt: Eine Lupe die auf eine Bildkollage mit lauter Gesichtern von Menschen deutet
Bildinhalt: Eine Lupe die auf eine Bildkollage mit lauter Gesichtern von Menschen deutet

Die Anzahl der Pflegebedürftigen von drei Millionen im Jahr 2015 könnte auf vier Millionen bis 2035 steigen. Dieses geht aus der Simulationsrechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft (iw) vor, dass in Berlin am 10 September 2018 vorgestellt wurde.

Es wurden vom iw zwei Szenarien überprüft, dabei wurden vom Statistischen Bundesamt die vorliegenden Zahlen der Pflegestatistik aus dem Jahr 2015 verwendet. Beim ersten Szenario wurde davon ausgegangen das der Gesundheitszustand der Menschen bis 2035 unverändert bleibt. Auf etwas mehr als vier Millionen Menschen würde dann die Zahl der Pflegebedürftigen steigen. Im Zweiten Szenario wurde von einer steigenden Lebenserwartung ausgegangen mit einer besseren Gesundheit, dann würde sich die Pflegebedürftigkeit in einem späteren Lebensalter verschieben.

Bei 3,8 Millionen würde dann die Zahl der Pflegebedürftigen liegen, so das Institut iw. Der Mehrbedarf beim ersten Szenario an Altenpfleger wäre 150 000 bis 2035, im zweiten Szenario würden 130 000 zusätzlich benötigt. Doch es sind heutzutage schon viele Stellen nicht besetzt in der Pflege.

In der Studie heißt es: „Im Jahr 2017 kamen auf 100 offene Stelle gerade einmal 22 arbeitslose Pflegekräfte“. Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht sich in seinem Weg bestärkt durch das Gutachten der Bundesregierung, die Bedingungen in der Pflege durch die „Konzentrierten Aktion Pflege“ verbessern zu wollen, diese wird auch vom Bundesarbeits- und vom Bundesfamilienministerium mitgetragen.

Jens Spahn sagte am 10 September 2018 in Berlin vor Journalisten: „Wir werden Zehntausende neue Pflegekräfte brauchen“. „Es ist müßig, darüber zu streiten, wie viele genau es sein müssen. Klar ist: Es müssen viele sein.“ Deshalb müsse der Pflegeberuf attraktiver werden. „Die im Rahmen der Konzertierten Aktion eingerichteten Arbeitsgruppen werden nach der Sommerpause in vielen Treffen beginnen sich auszutauschen“.

Spahn außerdem gehe es um die Schaffung neuer Arbeitsplätze, die Umstellung von Schichtarbeitszeiten, Arbeitskräfte anwerben aus dem Ausland oder die Hilfe der Entbürokratisierung von digitalen Anwendungen. Zur Sommerpause 2019 sollen spätestens erste Ergebnisse vorliegen. Spahn sagte: „Das Gutachten zeigt aber auch: Wer mehr Pflegekräfte haben will, der wird am Ende auch als Gesellschaft mehr dafür bezahlen müssen“. „Das bestätigt unseren Kurs, den Beitragssatz für die Pflegeversicherung um 0,5 Prozent­punkte anzuheben.“

Der Gesellschaft müssten gut bezahlte Pflegefachkräfte etwas Wert sein. Jens Spahn hat für gut befunden, dass der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung um 0,5 Prozentpunkte gesenkt werden soll. Dadurch würden in der Pflege Spielräume geschaffen werden.

Spahn sagte: „Ich spüre eine hohe Bereitschaft bei den Menschen, höhere Beiträge für die Pflege zu bezahlen“, „wenn man weiß, dass es hilft.“ Friedhelm Fiedler, der Vizepräsident des Arbeitgeberverbandes Pflege, sagte: „Dieses ständige Überbieten mit immer neuen Horrorzahlen hilft nicht wirklich weiter“.

Es sei klar was jetzt benötigt werde. Für Fachkräfte und die Ausbildungswilligen eine Einwanderungsgesetz ohne über das maß hinausgehende Bürokratie, die es erlaub in Deutschland in der Altenpflege zu arbeiten und dabei auch eine zentrale Stelle für die berufliche Fachanerkennung, die dem „unsäglichen Länder-Tohuwabohu“ endlich einen Riegel vorschiebe. Eine Qualifizierungsoffensive fordert der Friedhelm Fiedler, des es Pflegehilfskräften möglich machen solle bei entsprechender Weiterbildung zur Fachkraft sich fortbilden zu können.

Quelle: aerzteblatt.de

 

 

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Für die Intensivpflege wird mehr Kontrolle gefordert

Bildinhalt: Eine Frau im Buisness Anzug man sieht nur ihren Oberkörper ohne Gesicht. In der mitte ist ein Schild das sie mit ihrer rechten Hand hoch hält in schwarzer Schrift steht auf dem Schild Quality Control, in Großbuchstaben
Bildinhalt: Eine Frau im Buisness Anzug man sieht nur ihren Oberkörper ohne Gesicht. In der mitte ist ein Schild das sie mit ihrer rechten Hand hoch hält in schwarzer Schrift steht auf dem Schild Quality Control, in Großbuchstaben

Von den Politikern, Krankenkassen und den Patientenschützer wird gefordert das die Geschäfte mit Intensivpatienten, die außerhalb von Krankenhäusern gepflegt werden stärker kontrolliert werden. Karl Lauterbach, der SPD-Gesundheitsexperte sagte der Welt: „Das ist ein hochsensibler Bereich, in dem es problematische Anreize gibt“. In Zukunft fordere er, dass es bei Pflegediensten unangemeldete Kontrollbesuche geben müsse.

Andreas Westerfellhaus, der Pflegebeauftragte der Bundesregierung hat vor kurzem gemahnt, zu mehr gesetzlichen Kontrollen. Er sagte der Zeitung: „Es darf nicht sein, dass außerklinische Intensivpflege zum Spekulationsobjekt für Finanzinvestoren wird und darunter die schwerkranken Patienten leiden“.

Martin Litsch, der Chef des AOK-Bundesverbandes hat sich dem Aufruf nach mehr Kontrollen angeschlossen. In Zukunft sollen die beauftragen Prüfer vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) von den Kassen bei regelmäßigen Kontrollbesuchen auch „relevante Kriterien zum Thema Patientenschutz“ überprüfen dürfen, von den Patienten den gesundheitlichen Zustand, so Litsch.

Außerdem hat er zu einer ethischen Diskussion aufgerufen über Lebenserhalt dauerhaft schwerstgeschädigter Patienten zu führen, bei denen von Pflegediensten hohe Einnahmen erzielt werden. Eugen Brysch, der Vorsitzende der Deutschen Stiftung Patientenschutz jedoch hat bedenken, dass die Kontrollmöglichkeiten ausreichend sind in der außerklinischen Intensivpflege. Brysch sagte, dass die Pflegebranche „ein undurchsichtiger Dschungel“ sei. „Sie findet hinter verschlossenen Türen statt und ist zudem sehr lukrativ.

Das ruft auch unseriöse Anbieter und Kriminelle auf den Plan.“ Den Angaben zufolge ist ein Welt-Bericht der Hintergrund für die Forderungen, der über eine stark wachsende Branche der außerklinischen Intensivpflege berichtet.

Fast 1,5 Milliarden Euro gaben die Krankenkassen 2017 für die Versorgung aus, laut GKV-Spitzenverband, (Florian Lanz GKV-Sprecher, hatte dieses getwittert). Falschabrechnung und Qualitätsmangels sind in der Pflegebranche verbreitet, nach den Recherchen der Welt. Staatsanwälte ermitteln gegen jeden vierten von 110 Intensivpflegediensten, nach Angaben der AOK Bayern. So gehört zu den häufigsten Vorwürfen, das anstelle von Fachpersonal, bei der Beatmungspflege, eine fremde Fachkraft eingesetzt wurde.

Quelle: aerzteblatt.de

 

 

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Suizid - Ein weg aus der Lebenskrise? Niemals.

Bildbeschreibung: Eine verzweifelte Frau ist auf dem Bild zu sehen.

Eigentlich wollten wir dieses Thema hier nicht aufgreifen, doch wir dürfen das Thema nicht verschweigen. Der Suizid als letzter Ausweg aus einer Lebenskrise? Als letzter Weg wenn Belastungen oder gar Mobbing einen Menschen in eine ausweglose Lebenssituation führen? Gestern, am 10. September 2018, war der Welttag der Suizidpräventation. Ein Blick auf die Statistik zeigt deutlich, dass mehr Männer als Frauen, den Weg des Suizid wählen.

 

Infografik: Männer begehen deutlich häufiger Suizid | Statista Statista

Doch was sind die Ursachen, die einen Menschen dazu bringen? Es gibt viele Ursachen. Im Kern steht aber immer eine Situation: Überlastung! Dabei ist dieser Begriff sehr weit gefächert. Es kann der Job sein, der Druck des Erfolges, oder gar Mobbing, die betroffene zu dem Punkt bringen, wo die psychische Überlastung einfach unerträglich wird. Wenn dann noch aus dem persönlichen Umfeld Kommentare wie "stell dich nicht so an", oder "das schaffst du schon", kann das schnell zu dem berühmten Tritt bei betroffenen sein, die eh schon sinnbildlich vor dem Abgrund stehen. Mobbing, ist oft ein weiterer Grund, der zu Depressionen und ggf. sogar bis zum Freitod führen. 

Dabei benötigen betroffene Personen, eigentlich nur eines. Verständnis und vor allem Unterstützung, die es ihnen ermöglicht, aus der betreffenden Situation, die im Vorwege zu Depressionen führt, wieder heraus zu kommen. Oft merken betroffene Personen aber gar nicht, dass sie sich in einer Situation befinden, die zum Suizid führt. Erst wenn die ersten suizidalen Gedanken entstehen, aber auch leider dann nicht, wird betroffenen bewusst, das etwas nicht stimmt. Leider werden sich betroffene sich nur selten melden und ihren Suizid ankündigen. Viel mehr sind die Mitmenschen gefragt, Änderungen in den Verhaltensmustern betroffener rechtzeitig zu erkennen um diese dann zu unterstützen. Dabei muss die Unterstützung der betroffenen Personen, nicht in Form von "Du schaffst das schon" (oder ähnliches) erfolgen, da solche Worte eher das Gegenteil bewirken und betroffenen Personen das Gefühl von "nicht verstanden zu werden" geben. Eines der Schlüsselwörter ist "Verständnis" gegenüber betroffener Personen, sowie Unterstützung bei der Suche von professioneller Hilfe.

Warum tauchen in der Statistik aber mehr Männer auf? Das mag sicherlich in der Urverankerung unserer Instinkte liegen. Sind doch Männer oft noch der Urprägung ausgesetzt, Rollen wie "Familienversorger", Erfolg und Anerkennung zu erlangen. Schaffen sie diese Ziele nicht, kann das nicht selten das Gefühl des "Versagers" im Mann hervorrufen. Unterstützt wird dieses Gefühl nicht selten, durch die Gesellschaft, Lebenspartner/In oder das persönliche Umfeld, wenn dieses von "Erfolgsmenschen" geprägt ist. Zwar zeigt uns das heutige Weltbild, dass diese Rollen bereits seit langem nicht mehr ausschlaggebend sind, doch diese Urprägung ist immer noch gegeben. Leider nicht ganz unbegründet, denn gerade in der Wirtschaft, wir trotz aller Bemühungen zur Gleichberechtigung, in der Praxis nicht selten unterbewusst ein anderes Bild geprägt.

Weniger bekannt ist, dass gerade solche Erkrankungen der Psyche, Menschen so weit einschränken können, so dass ihre Erwerbsfähigkeit gefährdet ist. Schon kann ein Teufelskreislauf entstehen, wenn diesen Menschen nicht Perspektiven aufgezeigt werden, die ihnen einen Sinn für ihr Leben geben. Das ist eine Aufgabe, denen sich, neben den Kliniken die oftmals die Behandlungen durchführen, auch die Mitmenschen betroffener Personen, stellen müssen.

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Verbot der Plastikstrohhalme. Auswirkungen für Menschen mit Behinderung?

Bildbeschreibung: Auf dem Bild sind viele Strohhalme zu sehen.

Europa will Strohhalme verbieten, doch mit welchen Auswirkungen in der Pflege oder gar für Menschen mit Behinderung? Zumindest gab es erst einmal einen Aufschrei vieler Menschen, als dieses geplante Verbot bekannt wurde. Ob in der Pflege oder bei Menschen mit Behinderungen im Oberkörperbereich, der Strohhalm ist einfach unverzichtbar. Da ist es sehr verwunderlich, dass die meisten Kritiker des Verbotes, dieses Thema komplett ignorieren. Scheint beinahe, als ob Menschen mit Behinderung und die von ihnen benötigten Hilfsmittel in der Öffentlichkeit, kaum Präsenz haben.

Warum der Strohhalm für betroffene Personen unverzichtbar ist, lässt sich ziemlich einfach darstellen. Personen, die bspw. mit ihren Oberarmen eingeschränkt sind, ist der Strohhalm der Retter um ohne fremde Hilfe an das ersehnte und Getränk zu kommen. Das trinken wichtig ist, ist uns aus der letzten Hitzeperiode wieder einmal bewusst geworden. Aber auch in Pflegeeinrichtungen oder in der häuslichen Pflege, kann der Strohhalm der Retter sein, wenn es darum geht, pflegebedürftige Personen mit Flüssigkeit zu versorgen, da der Strohhalm oftmals der einzige Weg ist, dass die betroffenen Personen noch selbstständig trinken können. Nun ist aber vorbei damit, wenn die Absichten der EU umgesetzt werden?

Natürlich gibt es zum Plastikstrohhalm Alternativen.

Glas: kaum praktikabel und als starres Objet nicht für anpassbar, damit diese von Menschen mit Behinderungen im Oberkörperbereich, genutzt werden können. Zudem stellt Glas eine zusätzliche Verletzungsgefahr dar.
Metall: Metall mag zwar stabiler wie Glas sein, aber es fehlt die Flexibilität, da nicht knick bar.
Bambus: Bambus ist zwar eine natürliche Alternative und kostengünstig, aber wirklich knicken lässt sich dieser auch nicht.
Papier: Wäre als Alternative durchaus denkbar, doch schon ein leichter Biss am Strohhalm, macht diesen eher unbrauchbar und zudem weicht Papier schnell durch. 

Scheint also so zu sein, als ob betroffene Personen, die auf die Nutzung der Trinkstrohhalme angewiesen sind, in Zukunft verdursten dürfen. Aber keine Panik, denn es gibt in der Tat eine sinnvolle Alternative. Strohhalme, die aus Biokunststoff PLA (Mais und Milchsäure) hergestellt werden. Zwar ist der Begriff "Biokunststoff" nicht geschützt, sondern ein Biokunststoff muss, unabhängig von der Rohstoffbasis, nur nachweislich biologisch abbaubar und kompostierbar sein. Damit wäre mit dem Strohhalm aus Biokunststoff das erfüllt, was seitens der EU beabsichtigt ist. Eine Entlastung der Umwelt. 

 

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Rentner zahlen immer mehr Steuern

Bildbeschreibung: Auf dem Bild ist ein Steuerformular mit einem Kugelschreiber zu sehen.

Das Rente steuerpflichtig ist, ist kein Geheimnis mehr. Die FDP wollte es genauer wissen und stellte eine kleine Anfrage an das Bundesfinanzministerium. Deutschland hatte im Jahre 2016 rund 6,5 Milliarden Steuereinnahmen. Diese Zahl wird sich bis 2022 wohl verdoppelt haben. Geschätzt wird mit rund 13,1 Milliarden Steuereinnahmen. Ein Grund dafür ist Demografie bedingt, denn die Zahl der steuerpflichtigen Rentner nimmt ständig zu. Dieses ist das Teil- Ergebnis der kleinen Anfrage von der FDP an das Bundesfinanzministerium.

Ein anderer Grund ist ein im Jahr 2005 verabschiedetes Gesetz. Wer ab 2005 Rente bezieht, hat noch einen Besteuerungssatz von 50%. Dieser staffelt sich, immer im Bezug des Renteneintritts, bis 2040 auf 100%. 

Wie wird aber die Rente besteuert? Grundlage ist der Besteuerungsanteil (siehe Tabelle). Der Besteuerungsanteil ist der Anteil, der aus dem Rentenbezug versteuert werden muss. Von dem Besteuerungsanteil wird noch der Freibetrag abgezogen. Wer neben seiner Rente noch weitere Einkünfte hat, ist grundsätzlich steuerpflichtig und muss zu seiner regulären Einkommensteuererklärung seine Renten in der Anlage "R" angeben.

Aber auch Rentner können Vorsorgebeiträge steuerlich geltend machen, wie beispielsweise:

  • Vorsorgebeiträge
  • Parteibeiträge
  • Verbandsbeiträge
  • Medikamente
  • Haftpflicht- Unfallversicherung

Wer zusätzlich einen Schwerbehindertenausweis besitzt, sollte dieses unbedingt bei der Steuererklärung mit angeben. Daraus kann sich ein Mehrbedarf ergeben, welcher Auswirkung auf den Freibetrag (je nach Grad der Behinderung) hat. Dieser Aspekt kann gerade für erwerbsgeminderte Rentner oder pflegebedürftige Personen, interessant sein, denn oft wird in diesem Zusammenhang vergessen, den Grad der Behinderung feststellen zu lassen (Antrag auf Anerkennung einer Behinderung bei den Versorgungsämtern) und somit entgehen betroffenen steuerliche Vorteile.

Wer im Ausland als Rentner lebt, ist oftmals nicht im Besitz eines Schwerbehindertenausweis. Diesen kann man aber auch im Ausland lebend beantragen, wenn weiterhin in Deutschland eine Steuerpflicht besteht (BSG Urteil B 9/9a SB 2/07 R).

Natürlich wird die Besteuerung von Renten immer wieder kritisiert. Gerade in Hinsicht auf die Zukunft, wenn der Besteuerungsanteil steigt, auch wenn eine gewisse Kompensierung über den Freibetrag erfolgt. 

 

 

Jahr Erstrentenbezug Besteuerungsanteil
in %
Freibetrag
in %
Bis 2005 50 50
2006 52 48
2007 54 46
2008 56 44
2009 58 42
2010 60 40
2011 62 38
2012 64 36
2013 66 34
2014 68 32
2015 70 30
2016 72 28
2017 74 26
2018 76 24
2019 78 22
2020 80 20
2021 81 19
2022 82 18
2023 83 17
2024 84 16
2025 85 15
2026 86 14
2027 87 13
2028 88 12
2029 89 11
2030 90 10
2031 91 9
2032 92 8
2033 93 7
2034 94 6
2035 95 5
2036 96 4
2037 97 3
2038 98 2
2039 99 1
ab 2040 100 0
Freibeträge in % ledig
in Euro
verheiratet
in Euro
2007 7664 15328
2008 7664 15328
2009 7834 15668
2010 8004 16008
2011 8004 16008
2012 8004 16008
2013 8130 16260
2014 8354 16708
2015 8472 16944
2016 8652 17304
2017 8820 17640
2018 9000 1800
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     

(alle Angaben ohne Gewähr)

 

 

 

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Fachkräftemangel sorgt für immer größeren Versorgungsmangel in der Pflege

Bildinhalt: Ein Flur in einem Krankenhaus
Bildinhalt: Ein Flur in einem Krankenhaus

In Pflege ist nicht nur ein Fachkräftemangel, sondern es besteht bereits ein Versorgungsmangel. Dies hat Bernd Meurer, der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) erklärt am 7 September 2018 vor Journalisten in Berlin. Zurzeit müssen in Deutschland stationäre Pflegeeinrichtungen, sowie ambulante Pflegedienste Anfragen von Pflegebedürftigen ablehnen, da Sie nicht genügend Personal haben.

Meurer sagte: „Und diese Entwicklung wird zunehmend“.„ Denn die Schere zwischen der Anzahl der Pflegekräfte und der Zahl der Pflegebedürftigen wird weiter aufgehen.“ In den letzten Jahren wurden von den Trägern der Pflegeheime viele neue Arbeitsplätze geschaffen, dies hatte Meurer betont. Die Anzahl der examinierten Altenpfleger ist zwischen 2013 und 2017 von 260 400 auf 308 550 angestiegen, dies haben die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit aufgezeigt.

Die Altenpflegehelfer Anzahl stieg im selben Zeitraum von 204 600 auf 252 450 an. Meurer, auch in der Ausbildung gebe es einen Höchststand. 41 553 Menschen wurden 2008 und 2009 ausgebildet in der Altenpflege, 2017 waren es 68 260. Meurer sagte: „Doch die Zahl derjenigen, die Pflege benötigen, wächst noch schneller“. Damit dem Problem besser begegnet werden kann fordert er eine Neuauflage der „Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege“, so wurde auch 2012 und 2015 die Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Altenpflege gefördert.

Meurer, es solle Beispielsweise nun die Umschulung zur Pflegefachkräften gefördert werden. Ein Einwanderungsgesetz müsse geschaffen werden, dass es ermöglicht strukturiert und organisiert qualifizierte Pflegekräfte ins Land zu holen. Meurer sagte: „Heute haben ausgebildete Pflegekräfte aus dem Ausland große Probleme, in Deutschland eine Arbeitserlaubnis zu bekommen“. „Sie müssen in ihrem Heimatland Anträge ausfüllen, möglichst in deutscher Sprache. Und dann gibt es 16 verschiedene Regelungen in den Bundesländern. “Eine Flexibilisierung der Fachkraftquote fordert Meurer. 50 Prozent der der Pflegefachkräfte müssen eine dreijährige Ausbildung in einem Pflegeheim machen.

Meurer sagt zudem: „Wenn die Quote auf 49 Prozent sinkt, erklären uns die Heimaufsichtsbehörden, dass wir keine neuen Bewohner mehr aufnehmen sollen“. So würde dies acht bis neun Monate im durschnitt dauern, bis eine offene Pflegestelle wiederbesetzt werden kann. Meurer sagte: „Man muss sich entscheiden, ob man die Fachkraftquote flexibler handhaben will und dafür mehr Pflegebedürftige versorgen kann oder ob man sie lässt, wie sie ist, und in der Folge einige Pflegebedürftige unversorgt bleiben“. „Unser Ziel ist es, mit den Ressourcen, die wir haben, alle Pflegebedürftigen zu versorgen.

Bei einem solchen Ziel ist die Fachkraftquote momentan nicht zu halten.“ Ein Raum sollen geschaffen werden zwischen 45 und 50 Prozent bei der Fachkraftquote dieses fordert Meurer. Eine Absage geben Meurer und Rainer Brüderle, der Präsident des bpa-Arbeitgeberverbands, einem flächendeckend gültigen Tarifvertrag in der Altenpflege, diesen haben die Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag bereits als Ziel.

In den letzten Jahr sind die Gehälter in der Altenpflege um 4,7 Prozent angestiegen ohne Tarifverträge, wobei der Anstieg der Löhne in der Gesamtwirtschaft nur bei 2,5 Prozent war, so Brüderle. Das Zeige das in einem Mangelberuf höhere Gehälter gezahlt werden und der Markt von selber dafür sorge. Es brauche auch keine Tarifverträge um für Transparenz bei den Gehältern zu sorgen. Die Arbeitsvertragsrichtlinien die von den Arbeitgebern selbst vorgelegt werden, würden auch für Transparenz sorgen.

Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) hat sich am 7 September 2018 geäußert, dass Sie es begrüßen würden, wenn der Zuzug qualifizierter Pflegefachkräfte nach Deutschland erleichtert würde. Bürokratische Hürden müssten dafür abgebaut werden. 150 Pflegestellen sein beim Bayerischen Roten Kreuz nicht besetzt. Leonhard Stärk, der BRK-Landesgeschäftsführer hat am 7 September 2018 in München gesagt: „Das bedeutet, dass etwa 400 bis 500 Betten leer bleiben müssen, weil nicht ausreichend Personal für die Betreuung der Pflegebedürftigen da ist“. „Wir müssen schon jetzt in der ambulanten Betreuung täglich Patienten ablehnen.“

In den kommenden 15 Jahren wird sich die Situation, des Personalmangels verschärften, den mehr als die Hälfte der BRK-Pflegekräfte wird dann in Rente sein. Brigitte Meyer, die BRK-Vizepräsidentin sagte: „Wenn die Politik jetzt nichts macht, ist in 15 Jahren ein Drittel der Pflegebedürftigen unversorgt. Das wäre der GAU“. Der Einsatz von Fachkräften aus dem Ausland sei, deshalb umso wichtiger. Leonhard Stärk sagte: „Wir brauchen staatlich organisierte und finanzierte Anwerbeprogramme. Das können wir Verbände nicht mehr alleine stemmen“.

Quelle: aerzteblatt.de

 

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In Bayern müssen die Pflegeschüler das Bafög nicht zurückbezahlen

Bildinhalt: Mehrere Studenten im Unterricht
Bildinhalt: Mehrere Studenten im Unterricht

Das Bafög Darlehen das die Schüler der Heilerziehungspflege bekommen haben, droht keine Rückforderung. Marion Kiechle, die bayerische Wissenschaftsministerin von der CSU sagte: „Wir können davon ausgehen, dass auch künftig keine Rückforderungen erfolgen“. Im Februar 2017 hatte das Ministerium die Ausbildung für Bafög-fähig gesprochen. Jedoch wurde von mehreren Ämtern für Ausbildungsförderung das Ministerium später darauf aufmerksam gemacht, dass nur für Vollzeitausbildung Bafög gewährt werde.

Die zweijährige Ausbildung an den Fachschulen für Heilerziehungspflege ist nicht genug der feststehenden Definition von „Unterricht“. Ende Juli 2018 hat das Ministerium deshalb entschieden, dass die Förderung doch nicht geben werden kann. Dieses Vorgehen von den Behörden haben die Grünen kritisiert. Bei der Staatsregierung haben sich mehrere Fachschulen beschwert.

Das Kultusministerium das für die Ausbildung an Fachschulen zuständig ist, soll nun mit dem Wissenschaftsministerium überprüfen, ob es möglich ist die Ausbildungsstruktur so umzugestalten, das die Ausbildung ab dem beginnenden Schuljahr 2019/2020 nach dem Aufstiegs-Bafög als Vollzeitmaßnahme gefördert werden kann, laut Mitteilung.

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Saarlouis hatte in einem erst vor kurzem in einem veröffentlichen Beschluss entschieden, dass die Pflege erkrankter Eltern kein „schwerwiegender Grund“ sei der ausnahmsweise einen längeren Bafög-Bezug begründe könne. Die Klägerin hatte in dem Fall (Oberverwaltungsgericht Saarlouis Az.: 2 A 583/17) am Lehramt studiert, Sie benötige den Bafög um ihren Lebensunterhalt zu Finanzieren. Doch im März 2015 endete die Förderungshöchstdauer.

Bei eines „schwerwiegenden Grundes“ lässt das Gesetz eine längere Förderung zu. Dabei hat die Studentin auf die Demenz-Erkrankung ihres Vaters hingewiesen. An zwei Tagen in der Woche hat Sie ihn gepflegt und betreut, so dass ihrer Mutter zur Arbeit gehen kann an diesen Tagen. Die Studentin hat sich dabei auch auf die Neuregelungen berufen die im Familienpflegezeitgesetz und im Pflegegesetz für Berufstätige stehen. Mehr zeitliche Flexibilität und Sicherheit stehen dem Arbeitnehmer laut diesem zu, wenn sich Angehörige pflegen. 

Diese müsse auch für Stunden gelten aus Gleichbehandlungsgründen und die Pflege ihres Dement erkrankten Vater somit als „schwerwiegender Grund“ anerkannt werden. Die Klage wurde vom Saarländischen Verwaltungsgericht abgelehnt. Demnach sei die Betreuung kranker Eltern für die Bafög-Vorschriften kein „schwerwiegender Grund“. Das Oberverwaltungsgericht hat dieses nun bestätigt. Subjektive oder objektive Gründe können „schwerwiegende Gründe“ sein.

Dabei sei die Pflege des Dementen Vaters kein Grund. Der Verwaltungsrichter sagte: „Der in subjektiver oder objektiver Hinsicht als ausbildungsbezogen anerkannt werden kann". Die Pflege des eigenen Kindes könne ein „schwerwiegendere Grund“ für eine längere Förderdauer, laut Gesetz.

Jedoch die Pflege erkrankter Eltern sei aber vom Gesetzgeber nicht als Verlängerungsgrund genannt worden. Dazu hatte die Studentin als alternative ein Urlaubssemester nehmen können und dann von anderen Sozialträger Leistungen beanspruchen können.

Die Studentin könne sich nicht auf die Vorschriften des Familienpflegegesetzes und des Pflegegesetzes berufen. Denn dieses sollen die Pflegesituation erwerbstätiger Personen und die Vereinbarkeit von familiärere Pflege und Beruf verbessern. Daher gilt dieses nicht für die Studentin. Quelle: aerztezeitung.de

Quelle: aerzteblatt.de

 

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Bayerisches Landespflegegeld überprüft das Bundessozialministerium

Bildinhalt: Mehrere 5, 20 und ein 50 Euroschein
Bildinhalt: Mehrere 5, 20 und ein 50 Euroschein

Das Bundessozialministerium nimmt nach dem Streit über das bayerische Familienmitglied überprüft nun genauer das Landespflegegeld. Am 06 August hat sagte ein Sprecher des Ministeriums in Berlin: „Die Anrechnung des bayerischen Pflegegeldes auf die Grundsicherung wird derzeit geprüft". Der Bayerische Rundfunk hatte zuerst darüber berichtet.

Dabei geht es um die Frage ob auf die Sozialleistungen die 1 000 des Landespflegegelds mit angerechnet werden. Das Bundessozialministerium ist der Ansicht das beim Familiengeld, die Zahlungen mit der Grundsicherung verrechnet werden müssen. Die Hartz-IV-Leistungen in diesem Fall würden um 250 Euro gekürzt werden.

Damit Deutschlandweit gleiches Recht gilt, hält der Bund dieses für nötig. Ausnahmeregelungen im Sozialrecht machen die Anrechnung unnötig, erklärte die bayerische Staatsregierung. Empfänger von Grundsicherung im Alter wären beim Landespflegegeld davon betroffen, sowie Empfänger von „Grundsicherung für Arbeitssuchende" (Hartz IV). 

Doch die Zahl der Hartz-IV-Empfänger unter den Antragstellern dürften sich jedoch in Grenzen halten, da Sie in der Regel zu jung sind, um pflegebedürftig zu sein. Das Landespflegegeld soll für alle Pflegebedürftige sein die mindestens die zweite Pflegestufe haben, laut dem bayerischen Gesundheitsministerium, auch Menschen die von Grundsicherung leben.

230 000 Menschen haben bis dato das Landespflegegeld beantragt. Jedoch sei nicht bekannt wie viel davon Sozialleistung beziehen. Melanie Huml, die Pflegeministerin von der CSU sagte, das vor allem die Leistungen der Grundsicherung im Alter und die Hilfe zur Pflege, nicht auf das Landespflegegeld angerechnet werden soll.

Quelle: pnp.de

 

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Die Inklusion an den Schulen geht voran

Bildinhalt: Ein Junge und ein Mädchen in der Grundschule auf dem Tisch stehen Bundstifte und im Hintergrund sieht man die Lehrerin die einen Schüler etwas erklärt und dabei lächelt
Bildinhalt: Ein Junge und ein Mädchen in der Grundschule auf dem Tisch stehen Bundstifte und im Hintergrund sieht man die Lehrerin die einen Schüler etwas erklärt und dabei lächelt

Nach einer Untersuchung geht die Inklusion, das gemeinsame lernen mit und ohne Behinderung an den Regelschulen voran. Die Bertelsmann-Stiftung hat am 3 September 2018 in Güterloh mitgeteilt, dass der Anteil der Schüler, die an Förderschulen lernen abnahm von 4,9 Prozente 2008 auf 4,3 Prozent 2017.

Es gebe jedoch regionale Unterschiede, die Abstände in den Bundesländern haben sich eher etwas verringert. Zurzeit gehen in Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz wieder mehr Kinder in eine Förderschule. Dabei kam viel Kritik von Sozial- und Bildungsverbänden an den Bund und die Länder.

Die Rahmenbedingungen haben nicht gestimmt. Bei den Bundeländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen hingegen zeigt sich, dass der Anteil der Kinder eher gering ist die eine Förderschule aufsuchen. So ist auch in Ostdeutschland der Anteil gesunken der Kinder die eine Förderschule besuchen. In Hessen und Nordrhein-Westfalen sind die Rückgänge eher mäßig gewesen. Beim Förderbedarf Lernen ist bundesweit ein Rückgang zu verzeichnen, das hat die Analyse im Auftrag der Stiftung von Klaus Klemm, des Bildungsforschers ergeben. 

Dabei unterscheidet diese den Förderbedarf der Schüler wie etwa Lernschwierigkeiten, mit geistigen oder körperlichen Handicaps, Beeinträchtigungen der emotionalen und sozialen Entwicklung. Jörg Dräger der Stiftungsvorstand betont zudem das die Klassenzimmer mehr verschiedenartig geworden sind in Deutschland. Doch werde das „Unbehagen“ vieler Lehrer angesichts dieser wachsenden Vielfalt nicht ernst genug genommen. Sonderpädagogische Kompetenz sei Notwendig bei der Kollegenschaft.

So fordert zudem auch der Verband Bildung und Erziehung mehr Personal das sonderpädagogisch geschult ist. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) klagte das der Bund und die Länder keine Strategie noch Standards vorlegen können, wie Inklusion umgesetzt werden solle.

Dadurch ist das Bild regional stark unterschiedlich geprägt, so werde die Inklusion in vielen Bundesländern „halbherzig bis zögerlich“ angegangen. Ein Bund-Länder-Programm müsse geschaffen werden, damit die Politik nicht die Inklusion an die Wand fahre.

Nach der Ansicht des Sozialverbands VdK ist eine “bundesweite, verbindliche Gesamtstrategie für inklusive Bildung“ überfällig. Zur Inklusion hat sich Deutschland verpflichtet, mit der Ratifizierung der 2009 in Kraft getretenen Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen.

Quelle: aerzteblatt.de

 

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